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Description
(Text)
Der Häftling Constant Meyer, einst Violinwunderkind, nunmehr Totschläger und Literaturexperte, enthüllt in einer Folge von Therapiesitzungen seine aberwitzige Lebensgeschichte und stellt weitreichende Überlegungen über die Macht des Schöpferischen als Keim einer Utopie an, die der Mensch noch im größten Elend aufrecht hält. Über eine Vielfalt von Geschichten weiterer Figuren und das Panorama der alpenländischen Heimatstadt entsteht eine Studie allgegenwärtigen Wahnsinns. Ein Roman über Gewalt in Beziehungen, von extremen Wutausbrüchen bis zur Erosion durch die Kraft der spitzen Zunge, um die exponentielle Anreicherung des Bösen und das Heranwachsen einer großen Liebe.
(Extract)
"- Du meinst, so wie Heisenberg sagte, man könne etwas voll verstanden haben und es dennoch nur in Bildern und Gleichnissen ausdrücken?- So ähnlich. Und er meinte damit die Quantenphysik ebenso wie die Religion. Vergiss nicht, dass auch das Christentum zwischen Produkten für die Masse und elitären Think-Tanks unterscheidet. Das war auch zu Bachs Zeit so, genau genommen von den ersten Kirchenvätern bis heute. Ständig mit diversen Arbeitshypothesen, die immer wieder geändert wurden. - Und wer die falsche Theorie vertrat, endete auf dem Scheiterhaufen!"
(Author portrait)
Martin Mumelter1948 in Innsbruck geboren, Violinstudium in Innsbruck und Philadelphia, seit früher Jugend internationale Konzerttätigkeit, über 200 Produktionen für europäische Rundfunksender und zahlreiche CD-Einspielungen. Autor von Hörspielen und Sachbüchern. Professor für Violine und Leiter des Instituts für Neue Musik an der Universität Mozarteum Salzburg, lebt in München.



