Dialog über das armenische Tabu : Ein Diskurs unter Befürwortung der Versöhnung (1. Aufl. 2013. 201 S. 20,5 cm)

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Dialog über das armenische Tabu : Ein Diskurs unter Befürwortung der Versöhnung (1. Aufl. 2013. 201 S. 20,5 cm)

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  • 商品コード 9783902678171

Description


(Short description)
Michel Marian las den Brief mit der türkischen Bitte um Vergebung. Mit weiteren Armeniern begriff er, dass die armenische Diaspora gegenüber der Verleumdungskampagne gegen Ahmet Insel und seine Gefährten in der Türkei trotz der bezeichnenden Aussparung des Wortes Genozid im Text, Stellung beziehen musste. Mit dem "Dank an die türkischen Bürger" antworteten sie in der Zeitung Libération. Die türkische Initiative löste in Frankreich ein großes Echo aus. Von nun ab unterstützen armenische Demokraten türkische Demokraten. Etwas ist in Bewegung geraten.
(Text)
Nach der Ermordung von Hrant Dink, dem armenisch-türkischen Journalisten, der versucht hatte, die Türken zu überzeugen, mit anderen Augen den umstrittenen Völkermord von 1915/10 in der Türkei zu reflektieren, kam es 2007 zu einem ersten Dialog. Der französische Armenier Michel Marian nahm den Diskurs auf; er vermittelte den Eindruck eines Mannes, der zur Sprache bringt, was seiner Reise in dieses Land seiner Vorfahren einen neuen Sinn verleiht. "Meine Familie stammt aus Erzurum. Sie musste die Stadt aufgrund des Genozids verlassen", erklärte er. Der Begriff Genozid wirkte verstörend. Die Mehrzahl der Türken weist ihn bis heute von sich, andere benutzen ihn doch, obwohl sie noch heute deswegen vors Gericht zitiert werden können.
2008 veröffentlichten Insel und weiteren türkische Intellektuelle einen Brief, in dem sie die Armenier für die Große Katastrophe von 1915 um Vergebung baten. Fast 30.000 Türken unterschrieben das Manifest. Es handelte sich dabei um eine Aktion von großer Tragweite, die den Willen zahlreicher Türken zum Ausdruck bringt, ihr offiziöses Geschichtsbild und die Verleugnung des Genozids an den Armeniern endlich zu revidieren. Gegenpetitionen, Gerichtsverhandlungen, körperliche Bedrohungen folgten: den Initiatoren der Entschuldigungserklärung blieb seitens der türkischen Nationalisten nichts erspart.

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