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Description
Ein Anruf in der Nacht - und die Vergangenheit kehrt zurück. Ein nächtliches Gespräch mit der Mutter führt Marek wieder in seine Jugend. Zurück in eine Familie mit dysfunktionalen Mustern und in ein Umfeld, das Andersartigkeit bestraft. Als queerer Junge in einer konservativen Industriestadt ist Mobbing Mareks ständiger Begleiter. Und die politischen und wirtschaftlichen Umbrüche von 1989 belasten nicht nur ihn, sondern die ganze Familie - in Form von Armut, Alkoholismus und Gewalt.Melancholisch, fragil, vor allem aber hoffnungsvoll beschreibt Torcik die Identitätssuche eines jungen Mannes mit dem Mut, zu sich selbst zu stehen. "Was die Zeit nicht nimmt" wurde bisher in 27 Sprachen übersetzt und ist der international erfolgreichste tschechische Roman seit Jahrzehnten. Marek Torcík (*1993) schreibt Lyrik und Prosa. Er stammt aus Prerov und lebt inPrag. Nach einem Studium der Englischen Literatur und Kultur an der Prager Karls-Universität veröffentlichte er 2016 seinen Lyrikband rhizomy. Seine Arbeiten kreisenum Erinnerung, Herkunft und die Bruchstellen familiärer Geschichte; sie verbindenliterarische Genauigkeit mit großer Verletzlichkeit. Torcíks Romandebüt wird derzeitin 27 Sprachen übersetzt - eine internationale Resonanz, wie sie tschechische Literaturschon lange nicht mehr in dieser Breite erfahren hat. Für sein Schreiben erhielt er u. a.den Magnesia-Litera-Preis für Prosa und den Jirí-Orten-Preis.



