Description
Das Bild des Krieges in den Medien. Technische Innovationen haben zweifellos seit der Antike unmittelbaren Einfluss auf die Darstellung des Krieges in den Medien und Künsten ausgeübt. Doch haben sich tatsächlich die Strukturen und Inhalte der Kriegsberichterstattung in den Produkten verändert, die mit diesen Innovationen erstellt wurden? Haben von der Antike bis zur Gegenwart des 21. Jahrhunderts Flugschriften, Schlachtengemälde, Fotografien, Radioberichte und Hörspiele, Wochenschauen und Kriegsfilme, Fernsehnachrichten oder Internetvideos zu einem Mehr an Informationsgehalt geführt? Haben sie die unfassbare Realität des Grauens der Schlachten nachvollziehbar gestaltet, oder sind die Manipulationswege und die den Bildern eingeschriebenen Diskurse unverändert geblieben? Sind die Medien 'Wahrheitsmaschinen' im doppelten Sinne? Dies waren die zentralen Fragestellungen der Tagung 'Wahrheitsmaschinen. Der Einfluss technischer Innovationen auf die Darstellung und das Bild des Krieges in den Medien und Künsten', die vom 3. bis 6. September 2009 an der Universität Osnabrück stattfand und deren Beiträge im vorliegenden Band versammelt sind. Claudia Junk ist Mitarbeiterin des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums an der Universität Osnabrück. Dr. Thomas F. Schneider war Privatdozent für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Osnabrück und leitete bis Ende 2022 dort das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. Claudia Junk ist Mitarbeiterin des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums an der Universität Osnabrück. Dr. Thomas F. Schneider war Privatdozent für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Osnabrück und leitete bis Ende 2022 dort das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum.



