Description
Die Arbeit des Bundesverfassungsgerichts hat Ausstrahlungswirkung auf alle drei Staatsgewalten. Während sich das Interesse der Öffentlichkeit wie der Medien im Wesentlichen auf spektakuläre Einzelurteile fokussiert, bemüht sich die Rechtswissenschaft, die Rechtsprechung des BVerfG in ihrer gesamten Breite zu erfassen, zu analysieren und zu strukturieren. Die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen nehmen als Erste Tendenzen und Rechtsprechungslinien wahr und begleiten sie mit ihrer Arbeit.
Aus dieser Nahsicht heraus wird in dem vorliegenden Band der Versuch unternommen, zentrale, charakteristische und bedeutsame Themen und Fragestellungen aufzugreifen und auf wissenschaftlichem Niveau zu erörtern.
Die Beiträge gehen dabei über bloße Entscheidungsbesprechungen ebenso hinaus wie über Rechtsprechungsübersichten. Im Aufzeigen sowohl von Hintergründen als auch von Tendenzen der Verfassungsrechtsprechung und ihrer aktuellen und praktischen Bezüge zur Tätigkeit der anderen Staatsgewalten gerade durch Mitarbeiter des Gerichts liegt der besondere Wert dieses Sammelbandes.
Matthias Bäcker, Universität Mannheim; Roberto Bartone, Finanzgericht des Saarlandes; Stefan Brink, Europauniversität Viadrina Frankfurt/Oder; Ulf Buermeyer, Landgericht Berlin; Marc Desens, Westfälische Wilhelms-Universität Münster; Matthias Hettich, Staatsanwaltschaft Mannheim; Michael Hoppe, Verwaltungsgericht Sigmaringen; Mathias Hong, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Kim Matthias Jost, Landgericht Potsdam; Oliver Klein, Staatsanwaltschaft Freiburg i.Br.; Thorsten Kroll, Freie Hansestadt Bremen; Karim Maciejewski, Bundesverfassungsgericht Karlsruhe; Alexander Proelss, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; Harald Paetzold, Landgericht Kassel; Hartmut Rensen, Landgericht Aachen; Arndt Rölike, Amtsgericht Karlsruhe; Kai-Christian Samel, Verwaltungsgericht Berlin; Heiko Sauer, Bundesverfassungsgericht Karlsruhe; Hendrik Schultzky, Landgericht Fürth; Jörg Schumacher, Verwaltungsgericht Koblenz; Martin Tonner, Landgericht Hamburg; Antje von Ungern-Sternberg, Westfälische Wilhelms-Universität Münster; Franceska Werth, Finanzgericht Baden-Baden; Michael Wild, Berlin.
"Das Buch ist ein weiterer Beitrag zum besseren Verständnis der Rechtsprechung eines Verfassungsgerichts, das nicht nur bei den Bürgern einen ausgezeichneten Ruf genießt, sondern auch für die Austragung der Konflikte innerhalb unseres förderal-demokratischen Systems nicht wegzudenkende Beiträge geleistet hat. Ihm sei ein breiter Leserkreis gewünscht."
Matthias Wiemers in: Deutsches Verwaltungsblatt 4/2010
"Kurzum: Es handelt sich um ein ausgezeichnetes Werk, das jedem am Verfassungs- und Verfassungsprozessrecht Interessierten unbedingt nahegelegt werden kann."
Klaus Ferdinand Gärditz in: Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 20/2009



