- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Social Sciences, Jurisprudence & Economy
- > Politics, Society, Work
- > social science
Description
In diesem interdisziplinärem Band versammelt sich ein Teil der derzeitigen europäischen Forschung zur Prostitution. Diese Forschung bemüht sich nicht länger um die Erkundung sexueller Devianzen, vielmehr geht sie davon aus, dass Prostitution in die jeweilige Gesellschaft und Kultur eingebettet ist. In den Beiträgen wird deutlich, wie das historisch gewachsene und geschlechtlich kodierte Wissen über Sexualität, aber auch über Geld, Handel, Raum oder Visualität auf die Prostitution und ihre jeweiligen Repräsentationen einwirkt und durch sie reproduziert wird.
Mit Beiträgen u.a. von Christina von Braun, Martina Löw und Bettina Mathes.
Sabine Grenz (Dr. phil.) ist Postdoktorandin im Graduiertenkolleg »Geschlecht als Wissenskategorie« an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Martin Lücke (Dr. phil.) ist Historiker und Geschichtsdidaktiker. Er hat zur Geschichte der männlichen Prostitution in Deutschland promoviert und ist seit 2010 Professor für Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin. In der DFG-Forschungsgruppe »Recht Geschlecht Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung« leitete er bis 2024 das Teilprojekt »Menschenrechte, queere Geschlechter und Sexualitäten seit den 1970er Jahren«.
Besprochen in:
DHIVA, 34 (2007)
Feministische Studien, 1 (2008), Silvia Kontos
sul serio, 13 (2008), Dorothea Müth
H-Soz-u-Kult, 4 (2012), Peter-Paul Bänziger



