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Description
(Short description)
Theodor Payk, Arzt und Autor, laut eigenem Bekunden noch immer beeindruckt von der Sprachgewalt Gottfried Benns und der Beobachtungsgabe Bertolt Brechts, bleibt auch in diesem Gedichtband seinem Stil treu: Reim und Rhythmus der Sätze sollen den Klang der Silben und die Melodie der Sprache imaginativ zu Gehör bringen. Wie immer sind die Themen seiner poetischen Koloraturen, die bisweilen verrätselt anmuten, ebenso alltäglich-einfach wie vielfältig-fantasievoll, dabei oft durchzogen von hintergründiger, gesellschaftskritischer Ironie.
(Extract)
zuletzt //
der letzte löscht das lampenlicht /
und schließt die wohnungstüren /
und fensterläden dicht /
und lässt hinaus sich folgsam führen /
ins dunkle der bewölkten nacht /
doch sieht nichts von den sternen /
nichts von der glitzerpracht /
nur lichter von papierlaternen /
nur leere - sonst bleibt nichts zurück /
nicht mal die wagenspuren /
nichts bleibt vom kurzen glück /
als wir noch hoch zum gipfel fuhren /
(Author portrait)
Payk, Theodor
Theodor Payk, Arzt und Autor, lebt in Bonn.



