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Description
Nicht nur durch eine politische Unvernunft ist unsere demokratische Gesellschaft fragil geworden, sondern auch durch ideologische Partei-Interessen und Duldung von intertoleranten Gruppierungen, die mit ihrem Dogmatismus unsere Freiheit gefährden. Unbedacht vernachlässigt haben die Regierenden die Bearbeitung wichtiger Handlungsfelder in den Bereichen Ökonomie, Gemeinwohl, Infrastruktur, Wohnungsbau, Bildung, Migration, Ökologie oder Schutz und Sicherheit für die Bürger, sodass extremistische Zusammenschlüsse der linken, rechten und islamistischen Szene sowie gesetzwidrig handelnde Personen sich dieses Vakuum für ihre Ziele zu Nutze machen konnten. So befand der Philosoph Karl R. Popper: "Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, (...) dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen." Eine derartige Aussage wird allerdings politisch weitgehend ignoriert, da vielfach geglaubt wird, dass destabilisierende Systemkrisen mit einer grenzenlosen Toleranz, einer Verharmlosungsmentalität oder einer Multikulturalitäts-Illusion gelöst werden können. Edwin Behrens, Dr. rer. soc., Dipl.-Päd., Jg. 1945, war über viele Jahre verantwortlich tätig in den unterschiedlichsten Bereichen der Sozialberatung und Erwachsenenbildung für die Fachgebiete Pädagogik, Psychologie und Gesellschaftswissenschaft. In seiner nachberuflichen Lebensphase lehrte er viele Jahre Soziologie im "Studium für Ältere". Seine sozialwissenschaftlichen Schwerpunktthemen sind: Soziale Ungerechtigkeit, Minderheitenproblematik, konfliktsoziologische Fragestellungen und Fundamentalismus.



