Description
Hegels Werk erscheint als ein skurriler Anachronismus. Die Probleme der zeitgenössischen Philosophie sind andere, bekennende Hegelianer gibt es kaum noch, und aus gutem Grund herrscht ein antimetaphysischer Grundkonsens. Schaut man jedoch genauer hin, wird deutlich, dass sich die gegenwärtige analytische Philosophie weit weniger von Hegel entfernt hat, als sie selber glaubt und als nötig wäre. Hegels Werk erscheint als ein skurriler Anachronismus. Die Probleme der zeitgenössischen Philosophie sind andere, bekennende Hegelianer gibt es kaum noch, und aus gutem Grund herrscht ein antimetaphysischer Grundkonsens. Schaut man jedoch genauer hin, wird deutlich, daß sich die gegenwärtige analytische Philosophie weit weniger von Hegel entfernt hat, als sie selber glaubt und als nötig wäre. Das Buch macht Hegels erkenntnistheoretisches Anliegen zugänglich, indem es die 'kleine' Logik in eine logisch-semantische Sprache überträgt, die dem Instrumentarium der zeitgenössischen Philosophie gerecht wird.
Rezensionen zu diesem Buch sind erschienen in:
- Hegel-Studien 37 (2002), S. 235-238 (Christoph Halbig)
- Owl of Minerva. Journal of the Hegel Society of America 36 (2004), S. 51-54 (Nectarios G. Limnatis)
- Philosophischer Literaturanzeiger 57 (2004), S. 314-319 (Attila Karakus) Alexander Grau
geb. 1968. Studium der Philosophie, Linguistik und Geschichte in Berlin. Nach der Promotion 1998 Tätigkeit am Institut für Medizinische Psychologie der Universität München. Derzeit arbeitet er an seiner Habilitation. Nebenbei schreibt er für die Wissenschaftsseiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.



