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Description
Wie verwenden und verstehen wir Sprache über Empfindungen wie Schmerz, Freude oder Farbempfindungen? Was bedeuten Wörter wie "Schmerz" oder "rot"? Mit diesen Fragen hat sich Ludwig Wittgenstein fast 40 Jahre lang intensiv beschäftigt. Dieses Buch zeichnet die Entwicklung der Überlegungen Wittgensteins zu Schmerzen und Farbempfindungen von seinen philosophischen Anfängen 1913 bis zu seinem Tod 1951 Schritt für Schritt nach. Hierzu wird der umfangreiche Gesamtnachlaß Wittgensteins herangezogen. Das Buch verbindet eine historische mit einer systematischen Zielsetzung. Wittgensteins philosophische Entwicklung zeigt, dass seine Spätphilosophie das Ergebnis der kontiniuierlichen Weiterentwicklung von und Kritik an der früheren Position ist. Sein Weg führt von einer solipsistischen und monistischen Auffassung von Empfindungen, derzufolge Empfindungswörter Bedeutung haben, weil sie sich auf private Erfahrungen beziehen, zu einer Konzeption von Sprache als Handlung in Lebensformen, gemäß der Empfindungen sozial verankert sind. Die Argumente, die in dieser Entwicklung eine Rolle spielen, werden herausgearbeitet und in ihrer systematischen Relevanz fruchtbar gemacht. Hierzu wird Wittgensteins späte Konzeption von Empfindungen auch im Kontext neuerer Diskussionen der Philosophie des Geistes betrachtet.



