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Description
Jochem Wolff (Musikwissenschaftler, Soziologe, Publizist und Dramaturg) hat sein Beethoven-Buch "Der Funke des Prometheus" abgeschlossen.Grundlegende Akzente liegen zum einen auf den Bonner und den frühen wie mittleren Wiener Jahren; sodann auf Beethovens unter Komponisten kaum vergleichbarer universeller Bildung und überdies besonders auf seiner künstlerischen Leistung eines absolut herausragenden Avantgardisten im historischen Sinne.Im Mittelpunkt freilich stehen einige gründliche Korrekturen des in der Musiköffentlichkeit und in den Medien gängigen Beethoven-Bildes: Der Komponist war niemals völlig taub, er behielt zeitlebens ein Resthörvermögen; Beethoven war kein Barrikaden-Revolutionär, aber ein Rebell des Geistes, ein Citoyen im Zeichen der Ideale von 1789, was als Teilmoment des heutigen Beethoven-Verständnisses allzu gern verwässert oder gar nicht mehr vorrangig zuerkannt wird.Hier werden Lücken in der Rezeptionsgeschichte, auch durch verschiedene Erstveröffentlichungen, geschlossen.Letztlich bleibt die Frage: Was sagt uns Beethoven heute noch? Wahrheit statt Dichtung: Zum AuftaktI "Mozarts Geist aus Haydns Händen": Bonner Jahre und Aufbruch nach WienII "Feuer aus dem Geiste schlagen": Das erste Wiener Jahrzehnt und der Weg zu PrometheusIII "Ein Sausen und Brausen": Ein Resthörvermögen - nicht TaubheitIV "Luft von anderem Planeten": Beethovens späte StreichquartetteV "Sinn des Besseren und Weisen jedes Zeitalters": Das Streben nach universeller BildungVI "Meine Musik soll die Menschen frei machen von dem Elend": Musikalischer Feldherr, Friedenskünstler, Europäer und WeltbürgerVII "Der ganze Beethoven muss es sein": Streiflichter aus zwei Jahrhunderten RezeptionsgeschichteWas sagt uns Beethoven heute noch? Nachklang und StimmenLiteraturverzeichnisDankJochem Wolff - Kurzbiographie Musikwissenschaftler, Soziologe, Publizist und Dramaturg



