"Ich mag Wörter, schöne Wörter" : Zu den Romanen von Hedi Wyss

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"Ich mag Wörter, schöne Wörter" : Zu den Romanen von Hedi Wyss

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783896936424

Description

Hedi Wyss, die sich seit den 1960ern einen Namen als Journalistin und Autorin gemacht hat, wurde 1973 mit ihrem Rosaroten Mädchenbuch schlagartig bekannt. In den folgenden Jahren verfasste sie Kinder- und Jugendbücher, zahlreiche Kolumnen und Artikel, aber auch vier Romane für Erwachsene, mit denen sich dieses Buch befasst (Keine Hand frei, Flügel im Kopf, Der Ozean steigt sowie Bubikopf und Putzturban). Es ist der erste Versuch, viele Facetten einer Autorin zu erfassen, die "Wörter mag, schöne Wörter", aber ebenso großen Wert auf die Wahl der Themen ihrer Bücher legt, mit denen sie ihre Leser immer wieder zum Nachdenken anregt, z.B. Geschichte der Frau in der Schweiz, das jeweils aktuelle Leben in der Schweiz, Ökologie und das Leben mit Tieren. Charakteristisch für Hedi Wyss, die die Autorin des Buches als eine "wandelnde Enzyklopädie" bezeichnet, ist, dass sie die Gesellschaft von einem Rand aus betrachtet und sie ständig hinterfragt und in Frage stellt.Vesna Kondric Horvat ist Professorin für deutsche Literatur an der Philosophischen Fakultät der Universität Maribor in Slowenien. VorwortEinleitung: Eine Frau auf der Suche nach dem eigenen kulturellen Ort1. Vier Romane oder "Frei zu sein mit dem Eigenen"Historische AnthropologieDie autobiographischen ElementeSchriftstellerin und Journalistin2. Keine Hand frei, 1980 - Die Selbstbefragung beginntZur Struktur - "Von irgend etwas Wichtigem ausgeschlossen sein"Wo werden Entscheidungen getroffen? - "ins Wespennest gestochen"Frau versus Frau oder "sich nicht mehr einschüchtern lassen"Regine - das andere IchDer Mann - "Meine kleine Frau mit dem grünen Daumen"Die Auseinandersetzung - Nicht mehr "den Männern zusehen"Engagement - "ein seltsames Gefühl von Macht"Kinderwelt - "Welt voller Möglichkeiten und Wunder"AusländerfeindlichkeitenTiere und PflanzenRezeptionFazit3. Flügel im Kopf, 1982 - "Geschichte gibt es nur dann, wenn es irgendwie weiter gehtDie vorgefundene Sprache zerschreibenZur Struktur - "Beim Sehen Bilder machen aus der Welt"Die Frau in der SchweizDer weibliche Ikarus - Flügeltiere, FlügelmenschenDie Ahninnen und die Rolle der Frau heute auf der Folie der VergangenheitKontrastierungDie Mutter - "Kein Brot ist nicht gut"Lisa - "Aufstehen und Weggehen"Franziska - Fisch im NetzRuth - "und dann verwechselt mich irgendwo einer mit dir"Trude - "Bilder sind genauer als Worte"Alltagsfrauen - "Frauenarbeit. Frauenalltag"Die Alibifrau oder Ein Junge seinBefreiung aus der aufoktroyierten RolleGedächtnis- und GehirnforschungKultur als TextMetageschichten - "Die Gedanken ordnen. Das Bild einfangen"SprachskepsisÜber das Geflecht des Lebens nachdenkenKindheit, Eltern und Schule - MachtausübungUmweltschutz oder "Weiterleben, weiteratmen, weiteressen"Onkel Karl - GeschäftsweltFazit4. Der Ozean steigt, 1987 - Ökokritik in ästhetischer FormÖkokritikFiktiver ökologischer Roman - "Brückenschlag zwischen Literatur und Ökologie"Ökologischer Roman und SelbstanalyseDie Fabel oder ZukunftsbilderStruktur und analytischer AufbauErzählstilKontrastierungsprinzipElsa - Rebell und die Ich-ErzählerinBennie - das stumme Kind - Große EinsamkeitRolf - SicherheitKurt - PassivitätUnd die anderen - Christa, Arnold, Klara...Die Leute in den Bergen - die ProtesteNatur - Ein großes Netz von ZeichenDer Satz - Schuld und GewissensbisseDer TodRezeptionFazit5. Bubikopf und Putzturban, 2003 - "Fragmente eines langen Lebens"Die Rebellin - eine "Figur, die sich abhebt von gewöhnlichen Frauenbiografien ihrer Generation"Das Bild des 20. JahrhundertsLiebesbriefe und Tonbänder und "ein paar in Sätzen versteckte Töne, Farben, Begebenheiten sind neu in der Welt"MetageschichteAlice und das rasante Jahrhundert - der "Kampf gegen die Missachtung der geistigen Bedürfnisse weiblicher Wesen"Großvater und Großmutter - "Die Zeit wegschieben um sich zu treffen"Alice - "'Du bist nicht zum Lesen da, sondern zum Betten machen'"Die FremdeHummele - "Traurigkeit in mir, die von zu viel Kraft, zu engem Leben, zu großen Hoffnungen rührt" Liebesbriefe und die Hochzeitsnacht - "Heiss, rein, hoch"Befreiungen von der Familie und von der Kirche - "Durst nach Leben"Die neue Familie und die "Zeit der großen Schrecken in Europa" Die Zeugin - die "Spionin aus der Zukunft"Fazit - Geschichten immer anders erzählen oder "Immer trifft auch das Gegenteil zu"6. Schluss7. Literatur8. Sachregister9. Personenregister

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