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Description
(Short description)
Als der 15-jährige Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy 1824 in Doberan weilte, zeitigte dies ungeahnte Folgen. Dass er dort eine Dobberaner Blasmusik komponiert habe, wird in dieser Studie eindrucksvoll als Mythos widerlegt. Die Studie beschreibt die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte von Mendelssohns Ouvertüre op. 24.
(Text)
Felix Mendelssohn Bartholdys (1809-1847) Ouvertüre für Harmoniemusik op. 24 (1839) geht zurück auf ein Andante und Allegro für Bläser (überliefert als Nocturno). Dazu angeregt wurde der Komponist 1824 in Bad Doberan, wo er mit seinem Vater zur Kur weilte und nahezu täglich die großherzogliche »Harmonie« hörte. Bis heute glaubt man deshalb, Mendelssohn habe sein Bläserstück 1824 in Doberan komponiert; tatsächlich schrieb er es jedoch zwei Jahre später für das dortige Bläserensemble.Direkt nach der Fertigstellung im Juni 1826 nahm seine Schwester Fanny die Noten mit nach Doberan. Damit begann eine spannende Geschichte um dieses frühe Bläserwerk Mendelssohns. Eine zeitgleiche Veröffentlichung mit der Ouvertüre op. 24 scheiterte 1839 daran, dass der Komponist die Noten nicht mehr finden konnte. Heute haben sich beide Fassungen als Bestandteil anspruchsvollen Bläser- und Blasmusikrepertoires etabliert.
(Table of content)
Vorwort1. Einleitung2. Doberan und Felix Mendelssohn Bartholdy (1824)3. Die Doberaner Harmoniemusik (1801-1839)4. Die Musiker der großherzoglichen Harmonie 1824-18265. Zur Entstehung des Andante und Allegro' (»Nocturno«)6. Zur Rezeption des 'Andante und Allegro' (1826 und später)7. 1839: Mendelssohns Suche nach dem Manuskript von8. Auf dem Weg zur Ouvertüre für Harmoniemusik (1827-1838)9. Zu Mendelssohns Überarbeitung der 'alten' Fassung (1838)10. Die Drucklegung der »Ouvertüre für Harmoniemusik op. 24« (1838-1839)11. Klavier- und andere Fassungen von op. 24 (1839-1840)12. Auf dem Weg zur gedruckten Partitur13. Vom Doberaner Stück über die Ouvertüre zum Nocturno - oder: Von der Problematik der Titel (1826-1876)14. Die Rezeption der Ouvertüre für Harmoniemusik op. 24 im 19. Jahrhundert15. Besprechungen von Bearbeitungen für Klavier und Orchester im 19. Jahrhundert16. Die Rezeption beider Fassungen im 20. und 21. Jahrhundert17. Die Musik: Analytische Betrachtungen18. Zwischen »belanglos« und »Meilenstein«Verzeichnisse-Literaturverzeichnis-Weitere gedruckte Quellen (alphabetisch)-Handschriftliche Quellen (Briefe)-Fassungen / Ausgaben von 1826 (Urfassung) bis 1852 (Druck der Partitur)-RISM-BibliothekssigelRegister
(Text)
Felix Mendelssohn Bartholdy's (1809-1847) Ouvertüre für Harmoniemusik op. 24 (1839) was originally an "Andante und Allegro" for eleven winds (since c. 1880 it is unclear called "Nocturno"). In 1824, Mendelssohn and his father stayed in Bad Doberan for a cure. Listening to the daily performances of the ducal Harmoniemusik must have inspired Mendelssohn to compose the "Andante und Allegro", why it is believed until now that this happened 1824 in Doberan. Actually, he composed the work in June 1826 and his sister Fanny immediately took the score to Doberan.Thus began a fascinating story about this early work for winds by Mendelssohn. In 1839 Mendelssohn published an arrangement of the "Andante und Allegro" for military band and called it Ouvertüre für Harmoniemusik. The composer was unable to publish the original work at the time because he couldn't find the parts. Both versions are today well-established parts of the valuable repertoire of wind ensembles.



