Dialektgeographie der Beckumer Berge und der Soester Börde (Westfälische Beiträge zur niederdeutschen Philologie)

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Dialektgeographie der Beckumer Berge und der Soester Börde (Westfälische Beiträge zur niederdeutschen Philologie)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783895349744

Description

Bernhard Eggert beschreibt in seiner bislang unveröffentlichten Dissertation aus dem Jahr 1921 die Lautlehre des Ortes Herzfeld an der Lippe. Davon ausgehend gibt er eine dialektgeographische Übersicht über die Mundarten der Altkreise Beckum und Soest. Hieran schließt sich ein Kartenteil mit 68 Sprachkarten an. Seine Untersuchung ist auch heute noch von großem Wert, da sie reichhaltiges Datenmaterial über die Mundarten im münsterländisch-südwestfälischen Übergangsbereich bietet, das heute nicht mehr erhoben werden kann. Vorbemerkungen - 71. Einleitung - 112. Die Lautlehre von Herzfeld - 15A. Vokalismus - 15B. Konsonantismus - 363. Dialektgeographische Übersicht - 49A. Vokalismus - 49B. Konsonantismus - 61Die Linien - 63Wortgeographisches - 654. Literaturverzeichnis - 685. Kartenverzeichnis - 696. Karten - 71Nachwort (von Markus Denkler) - 139 Bernhard Eggert, Dr. Geboren 1898 in Münster, gestorben 1965 in Borken. Studium: Germanistik und Romanistik (Französisch und Latein) in Münster. Lehrer am Gymnasium in Borken.Buch im Verlag für Regionalgeschichte:Dialektgeographie der Beckumer Berge und der Soester Börde, hg. von Markus Denkler, 2015 Manchmal hat ein Gegenstand dies- und jenseits desselben Zauns verschiedene Namen. So nannte man den Maulwurf in Beckum und Soest auf Plattdeutsch einst »Wannerop«, in Werl indes »Wandwuorm« und in Benteler »Wennak«. Erforscht hat derlei sprachliche Feinheiten der Germanist und Lehrer Bernhard Eggert in seiner Doktorarbeit »Dialektgeographie der Beckumer Berge und der Soester Börde« - aus dem Jahr 1921. Nun wird das Werk erstmals veröffentlicht: von Markus Denkler, Geschäftsführer der Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens. Eggerts Abhandlungen über lautliche Phänomene seien eher Material für Sprachwissenschaftler, räumt Denkler ein. Doch vor allem die grafisch modernisierten 68 Karten, die einzelne Dialektgrenzen aufzeigen, sollen auch Heimatforschern und interessierten Laien den Zugang erleichtern. Vor fast 100 Jahren hatte Eggert (1898 Münster - 1965 Borken) 50 Orte in den Altkreisen Beckum und Soest abgeklappert, um Alteingesessene auf ihr Niederdeutsch hin zu prüfen. Grundlage war eine Liste mit 615 Fragen zur Aussprache einzelner Wörter. In erster Linie ging es um den Wandel einzelner Laute (zum Beispiel »Damp« oder »Domp« für Dampf), aber auch ganzer Worte wie beim erwähnten Maulwurf. Ausgangs- und Schwerpunkt der Studie war Herzfeld an der Lippe. Am Ende machte Eggert zwei Hauptsprachgrenzen aus. Zum einen die Lippe, die nicht nur eine natürliche Trennlinie war, sondern auch eine Bistumsgrenze, deren Anwohner unterschiedliche Kirch- und Marktorte hatten - und dort je andere Dialekte hörten und nutzten. Sprachlich trennt die Lippe zum Beispiel »nich« (für hochdeutsch »nicht«) im Norden von »nit« im Süden. Eine zweite Sprachgrenze verläuft östlich von Ahlen, Vorhelm und Enniger. In diesen Orten heißt die Katze »Katt«, aber schon in Neubeckum »Katte«. Am Ende teilt Eggert die untersuchte Region mundartlich in drei Teile: einen südwestfälischen, einen münsterländischen und eine sprachliche Mischlandschaft, die auch ostwestfälisch beeinflusst ist. Eggerts Dissertation ist - wie man in Ahlen und Enniger gesagt hätte - vom heutigen Gunstach an im Handel erhältlich. Oder in Beckum und Soest: ab Middewiäken. Oder auf Hochdeutsch: ab Mittwoch. Sven Behler, in: Die Glocke, 26.8.2015

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