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Description
(Text)
Mit der neuen, hochwertigen Faksimile-Edition kann Franz Schuberts berühmteste Ballade nun ihrer Originalgestalt betrachtet werden. Die wunderschöne Reinschrift seiner dritten Fassung des Liedes verrät eine tiefe interpretatorische Auseinandersetzung des Komponisten mit dem zugrundeliegenden Gedicht Goethes. Diese war im Laufe der Zeit durchaus Wandlungen und Fortentwicklungen unterworfen, die sich im Kompositionsprozess niederschlugen, wie Elisabeth Schmierer in ihrer kenntnisreichen Einführung aufzeigt.
(Author portrait)
Franz Schubert gilt vielen Menschen als Inbegriff einer biedermeierlichen, beschaulichen Musikkultur. Seine berühmtesten Werke werden gern als Paradestücke für die Hausmusik des gehobenen Bürgertums angesehen. Doch das tradierte Bild des liebenswerten "Liederfürsten" verdient längst eine kritische Revision. Franz Schubert war eine höchst eigenwillige Persönlichkeit - und ein experimentierfreudiger, vielseitiger Künstler, in dessen Musik klassische Formprinzipien und romantische Ideen eine neue, unerhörte Synthese eingingen.Elisabeth Schmierer studierte Schulmusik mit Schwerpunkt Komposition/Musiktheorie in Stuttgart, anschließend Musikwissenschaft in Kiel, wo sie 1989 mit einer Dissertation über die Orchesterlieder Gustav Mahlers promoviert wurde. 1996 Habilitation an der Technischen Universität Berlin. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am musikwissenschaftlichen Institut der Universität Kiel und an der Hochschule der Künste Berlin, außerdem Stipendiatin der Deutschen Erfolgsgemeinschaft. Vertretungen von Professuren an der Hochschule der Künste Berlin und an den musikwissenschaftlichen Instituten der Universität Marburg und Erlangen. Zur Zeit Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Berlin und an der Folkwang Hochschule Essen sowie musikpublizistische Tätigkeit.



