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Description
Bernd Weyergraf war Privatgelehrter, Enzyklopädist, Kurator, wollte nie im Vordergrund stehen. Aus innerer Distanz zu allen kulturellen Moden entwickelte er einen eigenen, eigensinnigen Blick auf eine ihn verstörende Gegenwart. In Radiofeatures, kurzen Aufsätzen oder Kritiken beschäftigte er sich mit Schriftstellern oder Künstlerinnen, die ebenso wie er mit ihrer Zeit haderten oder aus ihr ausbrachen: Elias Canetti, Christoph Martin Wieland, Cagliostro, oder mit der Malerin Hortense von Heppe. Er warf genaue und fremde Blicke auf das Berliner Großstadtgetriebe, auf die Deutschen und ihre Wälder, sehr differenziert und elegant formuliert, völlig ungeeignet für das eher auf Radau ausgerichtete Feuilleton unserer Tage. Bernd (Bernhard) Weyergraf wurde 1938 in Düsseldorf geboren, studierte Germanistik und Literaturwisschaften in Berlin und Zürich. 1972 Dissertation über Christoph Martin Wieland: »Der skeptische Bürger. Wielands Schriften zur Französischen Revolution.« Danach geschäftsführende Tätigkeit für einen Berliner Kunstverein.1983 zusammen mit W. Langenbucher und R. Rytlewski Herausgeber von »Das Kulturpolitische Wörterbuch - BRD/DDR im Vergleich«, 1995 erschien in der Reihe »Hansers Sozialgeschichte« sein Buch »Literatur der Weimarer Republik 1918-1933«. 1987 Kurator der Ausstellung »Waldungen: Die Deutschen und ihr Wald« in der Akademie der Künste Berlin und Herausgeber des gleichnamigen Katalogs. Zahlreiche Beiträge in Zeitschriften, Katalogen und für den Rundfunk. Er starb 2019 in Berlin. Geboren 1947 - Sammler, »independent scholar«, Schauspieler und Fotograf
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