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Description
Ist Sportjournalismus tatsächlich so einfältig, wie es ihm oftmals vorgeworfen wird? Sind Sportjournalisten keine seriösen Reporter, sondern nur Fans, die es über die Absperrbande geschafft haben und ihre Idole anhimmeln? Ist Sportjournalismus minderwertiger Journalismus?Die Genese des Sportjournalismus ist aus wirtschaftlicher und publizistischer Hinsicht einzigartig. Dieses Buch zeigt, welche spezifischen journalistischen Handlungs- und Verhaltensmuster sowie Herausforderungen, Probleme und Paradoxien aus diesem Ursprung entstehen.Um dies nachweisen zu können, wird in der vorliegenden Monografie zu diesem Themenfeld erstmals ein theoretischer Rahmen gewählt, der die wirtschaftlichen und publizistischen Besonderheiten herausarbeitet und viele Spezifika des Sportjournalismus nicht nur verdeutlicht, sondern auf seine Grundmuster und Genese zurückführen kann.Fundiert durch eine wirtschaftshistorische Betrachtung des Sportjournalismus wird aus wirtschaftlich-publizistischer Perspektive aufgezeigt, dass der Sportjournalismus in seiner heutigen Erscheinung in starke Bedrängnis geraten ist. Zahlreiche Top-Experten und -Expertinnen beschreiben in Tiefeninterviews die schwerwiegenden Probleme, Paradoxien und Formen des Sportjournalismus. Im vorliegenden Buch werden diese Probleme als Herausforderungen für die Zukunft verstanden. Daher werden mögliche Lösungsmuster entwickelt, die abschließend in eine systematische Form gebracht werden und zahlreiche Wege aus der Abwärtsspirale des Sportjournalismus eröffnen.In der Studie werden damit die spezifischen Formen, Paradoxien und Störungen des Sportjournalismus seit seiner Entstehung in Deutschland herausgearbeitet und mögliche Wege aus seiner in Teilen existenziellen Krise angeboten. Vorwort1. Einleitung1.1 Ausgangslage1.2 Erkenntnisinteresse1.3 Theoretische Rahmung1.4 Forschungsstand1.5 Definitorische Einordnungen1.6 Vorgehensweise2. Sportjournalismus: Vielfältiger Dienstleister einer offenen Gesellschaft2.1 Einleitung2.2 Klassische Funktionszuschreibung des Journalismus2.3 Kritische Einordnung des klassischen Journalismus2.4 Journalismus als medienökonomische Dienstleistung2.5 Kritische Einordnung und Erweiterung des Journalismus als medienökonomische Dienstleistung2.6 Die besondere Relevanz der Zuschreibung des Sportjournalismus als medienökonomische Dienstleistung2.7 Resümee3. Wirtschaftshistorische Entstehungsgeschichte des Sport-Medien-Komplexes3.1 Einleitung3.2 Frühe Politik-, Wirtschafts- und Sportberichterstattung3.3 Sport als neues, modernes Körper- und Bewegungskonzept3.4 Die moderne Sportberichterstattung in Deutschland3.5 Resümee4. Wirtschaftshistorische Veränderungen im Sport-Medien-Komplex in der Weimarer Republik4.1 Einleitung4.2 Internationale Einflüsse auf die Sportberichterstattung4.3 Der Printsektor der Sportberichterstattung4.4 Der Radiosektor der Sportberichterstattung4.5 Resümee5. Wirtschaftshistorische Veränderungen im Sport-Medien-Komplex in der frühen Bundesrepublik Deutschland5.1 Einleitung5.2 Die Entwicklung des Printsektors5.3 Die Entwicklung des auditiven Sektors5.4 Die Entwicklung des audiovisuellen Sektors5.5 Resümee6. Wirtschaftshistorische Veränderungen im Sport-Medien-Komplex in der späten Bundesrepublik Deutschland6.1 Einleitung6.2 Veränderungen durch die Kommerzialisierung6.3 Veränderungen durch Digitalisierung und Internationalisierung6.4 Resümee7. Neue Akteurskonstellationen und Konfigurationen im Sport-Medien-Komplex7.1 Einleitung7.2 Das Property-Rights-Paradigma7.3 Auflösungserscheinungen des Sportjournalismus7.4 Resümee8. Choices without Rules: Grauzonen, Grenzüberschreitungen und Kontrollverluste8.1 Einleitung8.2 Akteurs-Konstellationen, Informationsasymmetrien und moralische Risiken8.3 Das Prinzipal*innen-Agent*innen-Dilemma im Sportjournalismus8.4 Lösungsansätze8.5 Resümee9. Choices within Rules: Verfassungsökonomische Grundüberlegungen zum Sportjournalismus9.1 Einleitung9.2 Medienethische Ansätze9.3 Medienethik als Wirtschaftsethik9.4 Stakeholder-Management9.5 Qualitätsmanagement9.6 Resümee10. Expert*innen zu Entwicklung, Status Quo und Wandel des Sportjournalismus10.1Einleitung10.2Theoriegeleitete zentrale Annahmen10.3Methodik10.4Expert*innenauswahl10.5Datenverarbeitung und -auswertung10.6Zentrale Ergebnisse10.7Resümee11.Gesamtüberblick, Erkenntnisse, ForschungsprogrammeLiteraturverzeichnis Christoph Bertling, geb. 1974, arbeitet seit mehreren Jahrzehnten in leitender Funktion am Institut für Kommunikations- und Medienforschung (IKM), u.a. als Studiengangsleiter und Privatdozent des B.A. Sportjournalismus und des M.A. Sport, Medien- und Kommunikationsforschung, an der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS). Als Strategie- und Kommunikationsberater ist er seit zwei Jahrzehnten für zahlreiche Top-Sportorganisationen und Medienunternehmen weltweit aktiv. Als Sportjournalist arbeitete er über ein Jahrzehnt als Reporter für zahlreiche Medien; u.a. Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Deutsche Welle, Spiegel-Verlag. In seiner Promotion sowie in zahlreichen nationalen und internationalen Veröffentlichungen beschäftigte er sich in den vergangenen Jahrzehnten mit dem komplexen Verhältnis von Sport, Medien und Journalismus.
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