- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > Linguistics
- > english linguistics
Description
(Text)
Geistreich, provozierend und in einer Sprache, die auch den interessierten Laien zur Lektüre einlädt, entfaltet Ewald Standop eine Themenpalette, über die in der Gegenwartsanglistik wohl allein er in seiner Doppelrolle als Linguist und Literaturwissenschaftler souverän verfügt. Ob es um die Frage nach Sinn und Unsinn der deskriptiven Grammatik beim Spracherwerb, um die Probleme einer funktionalistischen Metrik, um literarische Fehldeutungen am Beispiel Shakespeares oder um die Entlarvung von Modetorheiten des akademischen Jargons von Heidegger bis heute geht - auch seine zweite Essaysammlung zeigt, dass er in der Lage ist, solide Wissenschaft und brillante Essayistik spielerisch miteinander zu verbinden.
(Author portrait)
Ewald Standop wurde 1921 in Welver (Westfalen) geboren, Studium der Anglistik, Germanistik und Romanistik in Münster; Promotion bei Hermann Heuer 1949, Habilitation 1955 mit einer sprachwissenschaftlichen Arbeit. Von 1956 bis 1960 wirkte er als außerordentlicher Professor in Freiburg, von 1960 bis 1989 als ordentlicher Professor für Englische Philologie zunächst in Köln, dann in Würzburg.Wichtigste Buchveröffentlichungen: T. S. Eliots Kulturkritik (1953), Die Form des wissenschaftlichen Manuskripts (1955, seit 1965 u.d.T. Die Form der wissenschaftlichen Arbeit), Syntax und Semantik der altenglischen Hilfsverben: magan, motan, sculan, willan (1957), Englische Literaturgeschichte (mit Edgar Mertner, 1967 u.ö.), Englische Wörterbücher unter der Lupe (1985), Abriß der englischen Metrik (1989), Aufsätze zur englischen Versdichtung (1995), Beowulf: Textauswahl mit Einleitung, Übersetzung, Kommentar und Glossar (hrsg. 2005).



