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Description
Autor: Prof. Dr. Werner Mägdefrau, 668 Seiten mit 208 Fotos, Karten und Zeichnungen. Festeinband. 6. Band - Thüringen im Mittelalter.ÜBER DAS BUCH:Mit dem sechsten und letzten Band der Reihe Thüringen im Mittelalter führt Werner Mägdefrau seine Darstellung bis an den entscheidenden Wendepunkt um 1500. Im Laufe des 15. Jahrhunderts vollzogen sich im Reich tiefgreifende Wandlungen in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur. Auch Thüringen und Erfurt standen im Zeichen des Übergangs vom Spätmittelalter zur Frühneuzeit - einer Epoche voller Spannungen, Gegensätze und neuer Möglichkeiten.Im Mittelpunkt steht die Region zwischen Werra und Saale/Weißer Elster, Thüringer Wald und Harz. Sie zeichnete sich im ausgehenden Mittelalter durch ein hohes wirtschaftliches Potenzial, eine vielgestaltige politische Ordnung und eine ausgeprägte kulturelle und geistig-religiöse Dynamik aus. Bürger und Bauern, Adel und Geistlichkeit prägten diesen Prozess ebenso wie die zunehmenden sozialen Konflikte und der wachsende Ruf nach Reformen in Staat und Kirche.Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Rolle Erfurts als politischem, wirtschaftlichem und geistigem Zentrum Thüringens sowie auf den großen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, die schließlich in die Reformation mündeten. Die Wirkungen der reformatorischen Bewegung, ausgelöst durch Martin Luther, werden in ihren Folgen für Thüringen und darüber hinaus nachgezeichnet.Der Band verbindet politische Geschichte mit Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte und zeichnet ein vielschichtiges Bild einer Landschaft im Umbruch. Als Abschluss der Reihe macht er deutlich, wie sich aus den mittelalterlichen Strukturen jene Entwicklungen formten, die den Beginn der Neuzeit einleiteten. EinleitungKapitel IErfurt - die "kron in Doringen"Kapitel IIPolitikKapitel IIIWirtschaft und SozialesKapitel IVKultur348Kapitel VSozial-politische und geistig-religiöse Auseinandersetzungen im Zeichen der ReformationKapitel VIWeiterführung und Wirkungen der Reformation Martin LuthersAusgewertete und weiterführende Quellen und Literatur (Auswahl)Abkürzungsverzeichnis Nachwort zum Autor Prof. Dr. Werner Mägdefrau, geboren am 24. Januar 1931 in Schwarza bei Meiningen, studierte nach dem Abitur an der Schiller-Oberschule in Zella-Mehlis von 1949 bis 1953 an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena Geschichte, Germanistik und Pädagogik (Staatsexamen 1953). Ab 1954 war er als wissenschaftlicher Assistent (Promotion 1955 mit einer Dissertation über das Mittelalter - Bild der Görres-Gesellschaft), Oberassistent (1956) und ab 1969 als Hochschuldozent für Geschichte des Mittelalters und Regionalgeschichte (Habilitation = Promotion B 1971 mit einer Dissertation B zur mittelalterlichen Stadtgeschichte Thüringens) an der Jenaer Universität tätig. Seit 1974 lehrte und forschte er dort am Historischen Institut beziehungsweise an der Sektion Geschichte im Rahmen der Lehrerbildung und Lehrerweiterbildung als Ordentlicher Professor Dr. sc. phil. für Geschichte des Mittelalters bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1991. In seinen Vorlesungen, Seminaren und Oberseminaren und in engem persönlichen Kontakt hat er viele Studierende für die Deutsche und Allgemeine Geschichte des Mittelalters und insbesondere für die Landesgeschichte Thüringens interessiert, zahlreiche Lehrerstudenten bis zum Staatsexamen und Diplom betreut, nicht wenige junge Wissenschaftler zu Promotion und Habilitation geführt und gefördert. Über 200 Publikationen weisen Werner Mägdefrau als engagierten Historiker und Mediävisten aus, der speziell zur Landes-, Stadt- und Universitätsgeschichte Thüringens arbeitete und publizierte, auch nach seiner Emeritierung auf diesem Gebiete tätig war. Prof. Dr. Werner Mägdefrau verstarb im Jahr 2021. (Harald Rockstuhl)



