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Description
(Text)
Liebe Leserin, lieber Leser der neuen Rotenburger Schriften,Sie halten das erste Heft unserer regionalgeschichtlichen Zeitschrift unter neuerHerausgeberschaft in den Händen. Der Titel hat sich nicht geändert; damit wollenwir zeigen, dass wir uns als Erben der seit 1954 erscheinenden Zeitschrift verstehen.Weiter wollen wir das Zitieren und Verweisen durch einen Titel wie etwa: "RotenburgerSchriften Neue Folge" oder "Neue Rotenburger Schriften" nicht unnötigkompliziert machen. Der alte und inzwischen aufgelöste Rotenburger Heimatbundhat unserem Verein, dem Verein der Freunde des Archivs für Heimatforschung, dieRechte an der Weiterführung des Titels mit Beschluss der Mitgliederversammlungübergeben. Für das Vertrauen danken wir herzlich. Unsere Mitgliederversammlunghat abgestimmt und sich mit großer Mehrheit für den ungeänderten Titel und dieFortführung der Heftzählung ausgesprochen.Von 1954 bis 1972 erschienen die Hefte im Umfang von zunächst 48 später96 Seiten halbjährlich. Erstmals 1973 und seit 1986 dann fast regelmäßig wurdeein so genanntes Doppelheft herausgegeben, das zwei Heftzahlen belegte und einmalpro Jahr erschien. So sind wir mit der Zählung bei Heft 90 angelangt; es existierenaber nur 77 Bände.Von 1965 bis 1995 hat Herr Dr. Günter Petschel als Schriftleiter der RotenburgerSchriften fungiert und trat dann in den Ruhestand. Bis 1997 erschienen keineHefte. Dann gab Dr. Gernot Breitschuh mit der Ankündigung einer neuen Formund eines anderen Inhalts (Integration von Werbung und eines Kalenders, "Popularisierung"der Beiträge, alleiniger Verkauf statt freier Abgabe an die Mitglieder desHeimatbundes) die Reihe heraus. Unter seiner Ägide erschienen vier Hefte.Im Jahr 2002 legte Dr. Breitschuh die Schriftleitung nieder, und der Heimatbundvorstandrichtete keine Nachfolge mehr ein. 2007 allerdings gelang es dem ehemaligenStadtarchivar und langjährigen Vorstandsmitglied des HeimatbundesDr. Dietmar Kohlrausch das 89. Heft der Rotenburger Schriften zu veröffentlichen.Der Band erschien in kleiner Auflage, ohne Rückenbindung und musste mit sehrgeringen Mitteln produziert werden. Dr. Kohlrausch, der der Regionalgeschichtedes Landkreises Rotenburg in vielen Funktionen gedient und sie vorangetriebenhat, war Mitinitiator unseres neuen Vereins. Er hatte sich zur Übernahme einer Vorstandsfunktionbereit erklärt, wurde aber durch seinen völlig überraschenden Toddaran gehindert. Wir haben in diesem Heft einen Nachruf des Rotenburger BürgermeistersDetlev Eichinger und die Trauerrede seines Freundes Dr. Klaus Vollandabgedruckt, um Dr. Kohlrausch so zu danken und ihm ein ehrendes Gedenken zubewahren.In diesem Heft sind Beiträge aus unseren eigenen Reihen und "eingeworbene" Beiträgeauswärtiger Autoren vorhanden. Dr. Hermann Meyer, Historiker aus Bremenund ehemaliger Mitarbeiter des dortigen Focke-Museums, befragt die bäuerlichenHausinschriften bezüglich der Bautermine und gleicht sie mit dem bäuerlichen Arbeitskalenderab. Frau Dr. Ingrid Weibezahn, Kunsthistorikerin aus Bremen undKustodin des St. Petri Dommuseums Bremen, fasst eine Auswahl bedeutender restaurierterFunde aus den Bischofsgräbern im Bremer Dom zusammen. Dr. Hans-Cord Sarnighausen, Genealoge und ehemaliger Richter aus Lüneburg, setzt seineReihe der Personenporträts der Beamtenschaft im ehemaligen Herzogtum Braunschweig-Lüneburg, von denen bereits in mehreren regionalgeschichtlichen ZeitschriftenTeile erschienen sind, mit einer Vorstellung der Rotenburger Amtsinhaberfort. Der ehemalige Schulleiter des Gymnasiums Eichenschule in Scheeßel,Dr. Karsten Müller-Scheeßel, beschreibt, wie diese Schule 1948 als Genossenschaftgegründet wurde.Dr. Hermann Hinck aus Zeven hat seine Dissertation über die Diskussion um denWiederaufbau des Berliner Stadtschlosses zu einem prägnanten Aufsatz zusammengefasst.Er macht damit den wohl strittigsten Punkt der durch die Wiedervereinigungentstandenen Notwendigkeit der Neugestaltung der alten und neuen deutsneuen deutschen Hauptstadt verstehbar. Er ist wie auch Dr. Walter Jarecki Mitglied im Vorstand unseres neuen Vereins. Dr. Jarecki ist Direktor des Rotenburger Ratsgymnasiums und besonders profilierter Mittelalterlateiner. Von ihm stammt die Übersetzung des wichtigen Chronikbeitrages über Bischof Georg aus der lateinischen Bischofchronik des Elard von der Hude und ein zweiter Aufsatz zu einem Zehntstreit in Visselhövede, der vieles Grundsätzliche zu dieser Kirchensteuer erläutert. Dr. Stefan Hesse, hiesiger Kreisarchäologe und zweiter stellvertretender Vorsitzen der unseres neuen Vereins, berichtet detailliert und mithilfe einer großen Literaturübersicht über den Stand der Stadtarchäologie im Landkreis Rotenburg. Ich selber veröffentliche hier die Beschreibung eines besonderen und für die Heideregionen Norddeutschlands spezifischen Gebäudes, des Bienenzauns.
Die Herausgabe des neuen Heftes in der ansprechenden Form mit der Vielzahl an Farbabbildungen ist durch die finanzielle Unter



