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Versuchen Polizeibeamtinnen und -beamte bewusst, gefährliche Situationen im täglichen Dienst voraus zu berechnen? Und falls Gefahren antizipiert werden, verändert dies die Herangehensweise, die Wahl der Maßnahme oder womöglich die Ein-schreitschwelle der handelnden Akteure? Um diese und weitere Fragen zu den Herausforderungen und Handlungsstrategien des täglichen Polizeidienstes beantworten zu können, wurde eine Befragung unter Polizeibeamtinnen und -beamten durchgeführt. Deren Auswertung soll im Kontext bereits gesicherter wissenschaftlicher Befunde Polizeihandeln ein Stück weit nachvollziehbarer und transparenter machen.
(Table of content)
1 Einleitung 1.1 Polizeihandeln im öffentlichen Diskurs 1.2 Polizeihandeln zwischen Individualität und Organisationslogik 1.3 Eigene Beobachtungen im Forschungsfeld Polizei 2 Forschungsfragen und Hypothesen 2.1 Gefahrenantizipation 2.2 Vulnerabilitätsempfinden als mögliche Determinante 2.3 Gefahrenantizipation und Handlungsstrategien 2.4 Zielsetzung dieser Arbeit 3 Definitionen und theoretische Grundlagen 3.1 Zum Begriff der Gefahr 3.2 Die eigene Einschreitschwelle 4 Stand der Wissenschaft 4.1 Kriminologische Befunde 4.1.1 Dimensionen von Kriminalitätsfurcht 4.1.2 Vulnerabilität und Copingfähigkeiten 4.1.3 Methodische Erkenntnisse zur Messung von Kriminalitätsfurcht 4.2 Polizeiwissenschaftliche Befunde 4.2.1 Die Gefahrengemeinschaft 4.3 Zusammenfassung 5 Forschungsmethodik 5.1 Konzeption und Durchführung der Online-Befragung 5.2 Datenaufbereitung und Auswertung 6 Deskriptive Darstellung der erhobenen Daten 6.1 Grunddaten der Stichprobe 6.2 Personales Vulnerabilitätsempfinden 6.3Institutionelle Vulnerabilität innerhalb der Polizei 6.4 Gefahrenantizipation im täglichen Dienst 6.5 Handlungsstrategien6.6 Freitexteingaben 7 Thesengerichtete Analyse von Zusammenhängen 7.1 Vulnerabilität 7.2 Gefahrenantizipation 7.3 Handlungsstrategien8 Fazit Anlagen



