"Der Jude nahm uns Silber, Gold und Speck..." : Für politische Zwecke und antisemitische Propaganda genutzte Geldscheine in der Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reichs (1. Auflage 2015. 2015. 280 S. durchgehend farbige Abbildungen. 24 cm)

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"Der Jude nahm uns Silber, Gold und Speck..." : Für politische Zwecke und antisemitische Propaganda genutzte Geldscheine in der Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reichs (1. Auflage 2015. 2015. 280 S. durchgehend farbige Abbildungen. 24 cm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783866461222

Description


(Text)
Propagandascheine sind ganz besonders interessante historische Zeitbelege, da sie nicht nur einst als Geld umliefen oder solches nachahmen, sondern - mit zusätzlichen Propagandabotschaften versehen - auch einen unverfälschten Einblick in die politischen Verhältnisse und Argumentationen ihrer Zeit bieten. Da die historischen Zusammenhänge zum besseren Verständnis der eingesetzten Propaganda in der krisengeschüttelten und politisch unruhigen "Weimarer Republik" von besonderer Bedeutung sind, wird in der Einleitung auf die Entwicklung vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zur NS-Diktatur eingegangen. Dabei werden auch die Wahlen zur Nationalversammlung 1919 und zum Reichstag von 1920 bis 1938 sowie die daraus resultierenden politischen Verhältnisse und Umbrüche analysiert und Wahlergebnisse dokumentiert. Wichtig war es dem Autor auch, den Weg vom Geld als universellem Tauschmittel zum Mittel von Kommunikation und schließlich Propaganda aufzuzeigen. Hierzu wird der Bogen von der Antike über Motive auf Münzen und Geldscheinen bis hin zum Holocaust gespannt.Dank der umfangreichen und wohl einzigartigen Sammlung des Herausgebers bietet die vorliegende Dokumentation einen beeindruckenden Überblick über deutsche und österreichische Geldscheine als Mittel politischer und vor allem antisemitischer Propaganda vom Ende des Ersten bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Im Zweiten Weltkrieg warfen schließlich auch die Alliierten im Rahmen ihrer psychologischen Kriegsführung neben gefälschten Geldscheinen und Lebensmittelkarten auch falsche Behelfszahlungsmittel der Wehrmacht mit Propagandaaufdrucken über Deutschland ab.
(Author portrait)
Hans-Ludwig Grabowski wurde am 19.1.1961 in Weißensee/Thür. geboren und beschäftigt sich bereits seit seiner Kindheit mit historischen Geldscheinen. Bis 1998 lebte er in Thüringen und arbeitete u.a. in der Materialplanung eines Großunternehmens in Suhl (Simson) und in der Geschäftsleitung einer Firma für Spezialfahrzeugbau.Zuletzt entwickelte er in der eigenen Software-Firma MediaSoft digitale Sammlerkataloge.Seit 1998 lebt er in Bayern und arbeitet für die Verlage Gietl und Battenberg als Verlagsassistent, Fachautor und Redakteur (seit 1999 Redaktion von "Der Geldscheinsammler").Bekannt ist er als Autor zahlreicher Fachartikel, von Katalogen mit Sammlungsverwaltungen auf CD-ROM, von Katalogwerken zum Papiergeld der deutschen Länder, zu den deutschen Serienscheinen und zum deutschen Notgeld sowie als Bearbeiter des "Rosenberg-Katalogs", dem Standardwerk zum deutschen Staatspapiergeld von der Reichsgründung 1871 bis heute.Er ist Redakteur der Zeitschrift "Münzen & Sammeln" (vormals "Münzen & Papiergeld") und wurde 2004 mit dem international bedeutenden Vreneli-Preis der "World Money Fair" in Basel für außergewöhnliche numismatische Leistungen im Bereich Journalismus & Publizistik geehrt. Er gilt als einer der profiliertesten Geldscheinexperten Deutschlands.Nach Erscheinen seines Buchs "Das Geld des Terrors - Geld und Geldersatz in deutschen Konzentrationslagern und Gettos 1933 bis 1945" war er 2008/2009 als gerichtlich bestellter Gutachter tätig und konnte dazu beitragen, daß heute Tausende Getto-Überlebende Renten erhalten.Aus familiären Gründen wurde im Februar 2012 die Änderung des Familiennamens in Besler wirksam. Buchveröffentlichungen erfolgen jedoch weiterhin unter dem in Fachkreisen bekannten Namen Grabowski als Pseudonym.Mit seinem 2014 erschienenen Buch über die Lebensmittel-Versorgung von Juden während des Zweiten Weltkriegs betrat er erneut kaum erforschtes Neuland und bestätigt damit nicht nur seine Rolle als renommierter Numismatiker, sondernauch als engagierter Historiker.Die Gesamtauflage der Werke, die er geschrieben bzw. an denen er mitgewirkt hat, beträgt über 200.000 Exemplare.