In uns ist Licht : Roman um sieben Porzellan-Bildplatten (2018. 280 S. 21 cm)

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In uns ist Licht : Roman um sieben Porzellan-Bildplatten (2018. 280 S. 21 cm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783866382619

Description


(Text)
Der Roman ist in zwei Handlungsfäden erzählt, der eine spielt um 1830 in Paris und Berlin in der Welt der Porzellanmanufakturen, der andere Handlungsstrang ist in der Gegenwart angesiedelt. Die beiden Stränge sind in kapitelweisem Wechsel erzählt und verweben sich peu à peu: Um 1830 hat sich ein begabter Porzellangestalter, der in Paris Lithophanien herstellt, in eine junge Adelige verliebt. Während die großen sozialen Umbrüche der Restauration toben, schreiben sie einander heimlich Briefe von ebenso hoher Poesie wie harschem Aufklärertum, formulieren, was heute Feminismus heißt. Warum aber geht der verliebte Porzallankünstler nach Berlin? Nur um dort sein außergewöhnliches Können und Wissen um Porzellan-Bilder anzubringen? - Im zweiten Erzählfaden hat sich ein Flüchtling, der einst in seiner Heimat Foto-Reporter war, im heutigen Berlin mit einem älteren Ehepaar angefreundet. Sie bitten ihn, eine merkwürdige Serie von Lithophanien, porzellanene Lichtbilder, für sie zu fotographieren, die sie antiquarisch erstanden haben. Ist auf einer dieser Platten ein Verbrechen abgebildet? Dokumentieren die Lithophanien, deren Geschichte sich in das Leben der drei eingräbt, gar einen unentdeckten Mord am Ufer der Seine? Gemeinsam recherchieren die drei sich Annähernden, einander Fremdbleibenden. In der Porzellanstadt Sevres, dann auch in Berlin hilft man ihnen, sie sind fasziniert von der Welt des »weißen Goldes« - und je mehr sie über die Bildplatten herausbekommen, desto mehr verbinden sich die zwei Handlungen.
(Extract)
Corinne, du weißt, ich habe das Meer noch nie gesehen. Und doch weiß ich, dass es da ist. Du hast mir davon erzählt, von seinem verheißungsvollen Glitzern unter der Sonne, von seinem wütenden Brüllen bei Sturm, vom Sand der Strände, den ich sogar schon in deinen Haaren und zwischen deinen Zehen entdeckt habe, eine Woche nachdem du am Ozean gewandert bist, so anhänglich ist er. Du hast mich seine unermessliche Macht und seinen tiefen Trost in deinen Augen sehen und in deiner Stimme hören lassen, wenn du mir davon erzählt hast. Nur der Mond hat die Kraft, es an sich zu binden, es hierhin und dorthin zu reißen. - Corinne, so ist es auch mit dem, was kommt. Ich weiß, dass es da ist, auch wenn ich, wie wir alle, noch nicht da gewesen bin. Es wird kommen, durch unsere Hand, aber mächtig wie das Meer. Es wird uns umspülen, uns trösten, uns ändern, und dann wird es da sein, größer und herrlicher als alles, was wir uns jetzt erträumen können.
(Author portrait)
Wäser, MichaelMichael Wäser wurde 1964 im Saarland geboren, war als Schauspieler an verschiedenen deutschen Staatstheatern tätig. Er ist Mitorganisator der Pankower Lesebühne »So noch nie« und lebt in Berlin. Bisherige Romane: »Familie Fisch macht Urlaub« und »Warum der stille Salvatore eine Rede hielt«.

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