Medienwechsel : Vom Nutzen und Nachteil der Sprache für die Schrift (2006. 320 S. zahlr. Abb. 23 cm)

個数:

Medienwechsel : Vom Nutzen und Nachteil der Sprache für die Schrift (2006. 320 S. zahlr. Abb. 23 cm)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783865990082

Description


(Short description)
Kaum etwas hat die europäische Theoriebildung in den letzten Jahrzehnten so intensiv beschäftigt wie das Thema der Schrift. Eine Entwicklung, die sich vor allem den veränderten, weil computerisierten Bedingungen des Schreibens selber verdankt. Denn längst sind es numerische Codes und elektrische Schaltungen, die bei all den Buchstabenmassen über Sein oder Nicht-Sein entscheiden. Anlass genug, einen Blick in Vergangenheiten zu werfen, die uns solche Medienwechsel voraus haben. Christof Windgätters Buch widmet sich eben dieser Aufgabe: Systematisch differenziert und nahe am historischen Material verfolgt es jenen doppelten Übergang, den das 19. Jahrhundert von der Sprache zur Schrift als einen von der Philosophie zur Medientheorie eingeleitet hat.
Seine Referenzautoren sind zunächst Hegel und Saussure. Während ersterer als Sprachphilosoph gelesen wird, der um Begriffe wie Geist, Ausdruck oder Mitteilung kreist, kommt der zweite als Systemlinguist in den Blick, der Sprache nicht nur immanent analysiert, sondern sie dazu als sein Objekt allererst erfindet. Zusammengenommen aber fungieren beide als eine Art Kontrastfolie, vor der sich dann mit Nietzsche eine dritte Position abhebt. Sie markiert den Wechsel von der Sprach- zur Schrifttheorie; ja mehr noch: An ihr wird gezeigt, wie sich der Ex-Philologe über Sinn- und Strukturfragen hinaus dem Problem ihrer Medialität zu stellen beginnt - aus physiologischer, ästhetischer und technischer Perspektive: bezogen auf den Leib des Schreibers, das Corpus der Schrift und die Mechanik ihrer Schreibgeräte.
(Text)
Kaum etwas hat die europäische Theoriebildung in den letzten Jahrzehnten so intensiv beschäftigt wie das Thema der Schrift. Eine Entwicklung, die sich vor allem den veränderten, weil computerisierten Bedingungen des Schreibens selber verdankt. Denn längst sind es numerische Codes und elektrische Schaltungen, die bei all den Buchstabenmassen über Sein oder Nicht-Sein entscheiden. Anlass genug, einen Blick in Vergangenheiten zu werfen, die uns solche Medienwechsel voraus haben. Christof Windgätters Buch widmet sich ebendieser Aufgabe: Systematisch differenziert und nahe am historischen Material verfolgt es jenen doppelten Übergang, den das 19. Jahrhundert von der Sprache zur Schrift als einen von der Philosophie zur Medientheorie eingeleitet hat.Seine Referenzautoren sind zunächst Hegel und Saussure. Während ersterer als Sprachphilosoph gelesen wird, der um Begriffe wie Geist, Ausdruck oder Mitteilung kreist, kommt der zweite als Systemlinguist in den Blick, der Sprache nicht nur immanent analysiert, sondern sie dazu als sein Objekt allererst erfindet. Zusammengenommen aber fungieren beide als eine Art Kontrastfolie, vor der sich dann mit Nietzsche eine dritte Position abhebt. Sie markiert den Wechsel von der Sprach- zur Schrifttheorie; ja mehr noch: An ihr wird gezeigt, wie sich der Ex-Philologe über Sinn- und Strukturfragen hinaus dem Problem ihrer Medialität zu stellen beginnt - aus physiologischer, ästhetischer und technischer Perspektive: bezogen auf den Leib des Schreibers, das Corpus der Schrift und die Mechanik ihrer Schreibgeräte.
(Author portrait)
Christof Windgätter ist Wissenschafts- und Medienhistoriker. Nach einer Ballettausbildung studierte er Philosophie, Germanistik und Kulturwissenschaften in München, Los Angeles und Berlin. Er promovierte an der Humboldt-Universität mit einer Arbeit über Schreiben, Schrift und Schreibgeräte bei Friedrich Nietzsche, war Postdoctoral Research Fellow am Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (Abt. III) und anschließend Fellow des Referates Wissenschafts- und Forschungsförderung in Wien. Nach einem Gastprofessorat an der Leuphana Universität Lüneburg, hat er eine Professur für Medientheorie an der Berliner Technischen Kunsthochschule inne.

最近チェックした商品