Lebendiges Gewebe. 10 x 10 : Roman

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783863564407

Description

Von einer Schnittstelle all der Klüfte, die Europa und die Welt auch heute furchen, handelt dieses Buch. Ein rumänischer Autor aus der zwischen Russland und den NATO-Staaten gebeutelten Republik Moldau erzählt von einer Kindheit in der Sowjetunion und einer Jugend, die mit der Jugend seines von der Sowjetunion befreiten Landes hätte zusammenfallen sollen. Dabei stellen sich die persönlichen und politischen "Befreiungen" als allenfalls notdürftig heraus. Die Geschichte greift herein in die Gegenwart, nichts ist ausgestanden - man muss weitererzählen in der Hoffnung, dass man sie, die Geschichte und das eigene Leben, in den Griff bekommt. Der Roman Tesut viu. 10 x 10 - Lebendiges Gewebe. 10 x 10 folgt dem Muster der Zehn Gebote (Dekalog) - jedes Kapitel entspricht einem Gebot -, ist jedoch auch eine postmoderne Replik auf das Decamerone und spielt in einem geschichtlichen Zeitraum von 40 Jahren (vom Tod des ersten Kosmonauten Juri Gagarin am 31. März 1968 bis zum 7. April 2009, dem Tag der sogenannten Twitter-Revolution in der Republik Moldau) sowie auf mehreren Kontinenten (Europa, Asien, Afrika), wobei es nicht vordergründig um die geopolitischen Umbrüche geht, sondern um den Bruch zwischen der "ersten schuhbewehrten Generation" (den zur Zeit des Stalinismus ausgebildeten Eltern) und den Kindern der "Perestroika".Zehn Einzelgeschichten werden miteinander verflochten wie in Italo Calvinos Roman Wenn ein Reisender in einer Winternacht und spiegeln das kollektive Drama der Bessarabier am Beispiel einer Familie, deren Name - Bajenaru (rumänisch: Flüchtling) - mit schicksalhafter Vorbedeutung avant la lettre aufgeladen ist und die zugleich die autoritäre Gesellschaft der UdSSR im Kleinen verkörpert. Das Erdbeben von 1977, die Große Nationalversammlung von 1989, der Dnjestr-Krieg von 1992, die Verwüstung des Parlaments- & des Präsidentensitzes in Ch-au, République de Mal de Vie, am 7. April 2009, aber auch die Deportationen & die von Staats wegen herbeigeführte Hungersnot der 40-er Jahre sind der historische Hintergrund für die Schlüsselerlebnisse der Hauptgestalt ...n (im Unterschied zu anderen Abkürzungen der Weltliteratur auf den Anfangs- wird der Name der Gestalt auf den Endbuchstaben mit Auslassungszeichen verkürzt zum Zeichen der Erniedrigung, die ihm in der Gesellschaft widerfährt): der erste Schultag (an dem das "Kind seiner Eltern" sich mit einem Mal zum "Enkel von Iljitsch" verwandelt sieht); die erste Studentenliebe, in die ein KGB-Offizier gnadenlos eingreift; die (dokumentarisch belegte!) Schreckensgeschichte eines rumänischen Offiziers, der, in einem bessarabischen Dorf der 30-er Jahre stationiert, der Schwarzen Magie anheimfällt; der böse Streich, den eine Postangestellte verliebten jungen Leuten unfreiwillig spielt, wobei ein zufällig gefallenes & und falsch gedeutetes Wort zu einer wahren Familientragödie führt (ähnlich wie im Scherz oder dem Buch vom Lachen und Vergessen von Milan Kundera); die Begegnung (die ein Leben hätte verändern können, wenn man es zugelassen hätte) einer adelsstämmigen jungen Frau mit dem großen Sänger Fjodor Schaljapin in Chisinau vor der Wende zum 20. Jahrhundert, geschildert aus der Perspektive einer Achtzigjährigen, die sich den Mangel an Entschlusskraft von einst nicht verzeihen kann; das Treffen mit einer Kriegsveteranin, die während der großen stalinistischen Säuberungen in Moskau in die Falle eines selbstgebauten Labyrinths und schließlich als politische Gefangene in den Gulag gerät, wo sie die ehemalige Ehefrau von Molotow, die strahlende Polina Schemtschuschina, kennenlernt; nicht zuletzt ein Kriegsgericht, das zur Zeit des bewaffneten Konflikts am Dnjestr seiner Tätigkeit nachgeht, usw. usf. In postmoderner Manier geht es in dem Roman über etliche Etagen treppauf, treppab wie in einem Stich von Escher, dahinter steht der Grundgedanke, dass die Welten - oben/unten, diese/jene, parallel/verwoben, real/virtuell usw. - untereinander kommunizieren. Jenseits der rein formalen Eigen Emilian GALAICU-PAUN wurde am 22. Juni 1964 in dem Dorf Unchitesti, Gemeinde Cuhurestii de Sus, Bezirk Floresti, Republik Moldau, in einer Intellektuellenfamilie geboren. Er schloß ein Studium der Sprach- und Literaturwissenschaften an der Staatlichen Universität Chisinau ab (1986) und promovierte am Literaturinstitut "M. Gorki" in Moskau (1989). Mitglied des Schriftstellerverbandes der Moldau (1990) und Rumäniens (1998). Mitglied des PEN-Clubs. Für Bessarabien zuständiger Redakteur der Zeitschrift "Vatra" (Târgu Mures); Chefredakteur des Verlags Cartier; Autor und Moderator der Sendung Carte la pachet bei Radio Free Europe. Nationalpreis für Literatur (Republik Moldau, 2015); Nationalpreis für Lyrik "George Bacovia" (Rumänien, 2019). Ritter des Ehrenordens (Republik Moldau, 2012), Orden für Kulturelle Verdienste im Range eines Offiziers (Rumänien, 2014), Verdienstkreuz "Meritul heraldic" (Republik Moldau, 2020). Orden der Republik Moldau (die höchste Auszeichnung des Landes, 2025), Orden Chevalier des Arts et des Lettres (Franreich, 2025).Lieferbare Titel von Emilian Galaicu-Paun: -Yin Time. Aus dem Rumänischen von Hellmut Seiler. (LYRIK- Sammlung), 122 S; ISBN: 978-3-937139-41-8, EUR[D]16,30.-Lebendiges Gewebe. 10 x 10.Roman. ISBN 978-3-86356-440-7, 434 S, EUR[D]33,00. Georg Aescht, geboren 1953 in Zeiden/Codlea (Siebenbürgen/Rumänien), war nach dem Studium der Germanistik in Klausenburg/Cluj Deutschlehrer an einem Gymnasium in Klausenburg. Neben literaturkritischen Publikationen sowie Mitarbeit an Literaturlehrbüchern für deutsche Muttersprachler veröffentlichte er Übersetzungen aus dem Rumänischen und Englischen. Nach der Ausreise 1984 war er Korrektor in einer Setzerei in Bonn, seit 1991 Redakteur bei der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat / Deutsche Kultur im östlichen Europa in Königswinter, seit 2014 auch beim Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas in München. Aescht ist als Literatur- und Kunstkritiker tätig, verfasst Essays, hält Vorträge zu deutscher und rumänischer Literatur und veröffentlicht Übersetzungen aus dem Rumänischen und Französischen. Er hat mehrere philosophische und kulturgeschichtliche Sachbücher aus dem Rumänischen sowie literarische Texte von u.a. Oscar Wilde, Ion Agârbiceanu, Gellu Naum, Alexandru Papilian, Carmen Francesca Banciu, Alexandru Vona (aus dem Französischen und Rumänischen), Mihail Sebastian, Norman Manea, Andrei Plesu, Filip Florian, Dan Coman, Teodor Duna, Claudiu Komartin, Gabriela Adamesteanu, Lucian Boia, Emil Hurezeanu, und Traian Pop Traian übersetzt. Als Herausgeber hat er Siebenbürgen erlesen (in der Reihe Europa erlesen), Horst Peter Depners Auch ohne Zukunft ging es weiter. Erinnerungen eines politischen Häftlings sowie die Buchreihe Zeidner Denkwürdigkeiten betreut.Übersetzungen (Auswahl):- Verschiedene Sachbücher (Philosophie, Kulturgeschichte) aus dem Rumänischen- Oscar Wilde, Der glückliche Prinz und andere Märchen, Bukarest 1977 (a. d. Engl.)- Ion Agârbiceanu, Dura lex. Erzählungen, Cluj/Klausenburg 1980- Gellu Naum, Zenobia. Roman, Klagenfurt 1990Gellu Naum, Black Box. Gedichte (mit Oskar Pastior), Klagenfurt 1993- Alexandru Papilian, Fliegen unterm Glas. Roman, Frankfurt am Main 1992- Carmen Francesca Banciu, Filuteks Handbuch der Fragen. Erzählungen, Hamburg 1995- Alexandru Vona: Die vermauerten Fenster. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1997, ISBN 3-87134-280-7.- Carmen Francesca Banciu, Ein Land voller Helden. Roman, Berlin 2000- Mihail Sebastian, Der Unfall. Roman, München 2003- Norman Manea: Die Rückkehr des Hooligan. Ein Selbstporträt. Hanser Verlag, München 2004.- Andrei Plesu, Der Schlaf der Engel. Berlin 2007- Filip Florian: Kleine Finger. Suhrkamp, 2008, ISBN 978-3-518-42014-0.- Dan Coman, Ghinga. Gedichte. Stuttgart 2012- Teodor Duna, Der Lärm des Fleisches. Gedichte, Stuttgart 2012- Norman Manea: Die Höhle. Hanser Verlag, München 2012, ISBN 978-3-446-23985-2.- Claudiu Komartin: Und wir werden die Maschinen für uns weinen lassen. Edition Korrespondenzen, Wien 2012.- Gabriela Adamesteanu, Der gleiche Weg jeden Tag. Roman, Frankfurt am Main 2013- Lucian Boia, Warum ist Rumänien anders? Bonn/Hermannstadt 2014- Lucian Boia, Der Erste Weltkrieg. Bonn/Hermannstadt 2016Filip Florian, Alle Eulen. Roman. Berlin 2016- Gabriela Adame_teanu: Begegnung. Wieser Verlag, Klagenfurt 2018, ISBN 978-3-99029-287-7.- Liviu Rebreanu: Der Wald der Gehenkten. Zsolnay Verlag, 2018, ISBN 978-3-552-05903-0.- Viorel Marineasa: Dikasterialpalast. Pop Verlag, Ludwigsburg 2018, ISBN 978-3-86356-192-5.- Emil Hurezeanu: Lyrik. Pop Verlag, Ludwigsburg 2018, ISBN 978-3-86356-202-1.- Emil Hurezeanu: Die Anatomiestunde. Pop Verlag, Ludwigsburg 2018, ISBN 978-3-86356-182-6.- Emil Hurezeanu: Zärtlichkeit, Routine / Tandre_e, rutina. Gedichte eines Knauserers 1979 - 2019 / Poemele unui parcimonios 1979 - 2019. Pop Verlag, Ludwigsburg 2020, ISBN 978-3-86356-203-8.- Viorel Marineasa: Werkzeuge, Waffen, Instrumente. Pop Verlag, Ludwigsburg 2020, ISBN 978-3-86356-273-1.- Adrian Sângeorzan: Maskierte Welt. Pop Verlag, Ludwigsburg 2021, ISBN 978-3-86356-341-7.- Anca Stuparu, Das Gesetz des Wassers / Legea apei. Pop Verlag, Ludwigsburg 2022, ISBN 978-3-86356-354-7.- Nicolae Breban: Frohe Botschaft. Pop Verlag, Ludwigsbu Traian Pop Traian, *1952 Bra_ov/Rumänien, Schriftsteller, Verleger, Übersetzer und Journalist. Freiberufliche Mitarbeit während des Studiums und danach bei Rock- und Jazz-Musikgruppen (Ton-Ingenieur, Texter, Bühnenarbeiter). Parallel dazu Veröffentlichung ungebärdiger Texte. Einige Theaterstücke, u.a. Die Stadt der Lügenzwerge (nach zehn Vorstellungen verboten) und Schöne Aussichten (kurz vor der Uraufführung verboten). Dezember 1989 bis Januar 1990 Mitglied des ersten Redaktionsteams der Tageszeitung Timi_oara nach dem Sturz Ceausescus. Seit 1990 lebt er in Ludwigsburg, wo er 2002 einen Literaturverlag gegründet hat. Traian Pop Traian wurde als Autor und Verleger mit zahlreichen Literaturpreisen und Auszeichnungen geehrt, u.a. 2002 Preis des Rumänischen Schriftstellerverbandes, 2020 Andreas-Gryphius-Preis, 2021 Dorfschreiberpreis Katzendorf und 2024 mit dem Deutschen Verlagspreis. 2025 ehrte ihn das rumänische Präsidialamt mit dem Orden für "Kulturelle Verdienste" im Rang eines Offiziers, Kategorie A - "Literatur".Zuletzt auf Deutsch erschienen: Der letzte Schnee (Sorbisch / Deutsch, 2020). Kurzfilm Traumdiktat nach dem Gedicht Wer keinen blassen Schimmer hat (Poscimur Produktion, 2004).