Description
Wissen über soziale, politische oder ökologische Probleme und über mögliche Lösungen bereitzustellen, war und ist für soziale Bewegungen konstitutiv. Doch wie entsteht dieses Wissen? Wann und wie wird es wirksam? Der Band geht diesen Fragen für unterschiedliche soziale Bewegungen wie die Frauen-, die Umwelt- und die Gehörlosenbewegung nach und macht so Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Wissenspraktiken sichtbar. Er zeigt, wie soziale Bewegungen in unterschiedlichen Gesellschaften seit den 1970er Jahren neue Formen der Produktion und Legitimierung von Wissen etablierten und damit das Verhältnis von Expertise und Aktivismus nachhaltig veränderten.Mit Beiträgen von Fabian Bennewitz, Kassandra Hammel, Janik Hollnagel, Anna Horstmann, Anne Kwaschik, Christoffer Leber, Johannes Pantenburg, Ruth Pope, Sven Reichardt, Anja Sattelmacher, Alexander von Schwerin und Cora Stuhrmann.



