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Description
Nach der Originalausgabe Bielefeld und Leipzig 1910.Der Maler und Dichter Robert Reinick (Danzig 1805-1852 Dresden) galt, wie Herausgeber Johannes Höffner einleitend schreibt, als einer der "liebenswertesten Vertreter jener Epoche" des gemeinhin unterschätzten Biedermeier zwischen Wiener Kongreß und den revolutionären Aufständen des Bürgertums im Bestreben um eine zukunftsfähig verfaßte deutsche Nation. Weder als Maler noch als Dichter hat Reinick bedeutende, die Zeiten überdauernde Werke geschaffen, doch bewegte er sich umtriebig und leidenschaftlich im Zentrum des geistigen Lebens vor allem in Düsseldorf und Dresden. Johannes Höffner (1868-1929), der pommersche Dichter und Literaturhistoriker, hat mehr als 80 Briefe aus dem damaligen Reinickschen Familienarchiv zusammengetragen, die zwischen 1829 und 1851 von Reinick an Freunde sowie von Freunden an Reinick geschrieben wurden. Thematisch reichen sie von den Festen, Feiern und Statuten der Künstlervereine, den Austausch über das künstlerische Schaffen und neue Werke bis zu den direkt erlebten Barrikadenkämpfen im Mai 1849 in Dresden und ihre Folgen.Der Briefband wird hier erstmals neu herausgegeben, ergänzt selbstverständlich um Orts- und Personenregister und ein Nachwort sowie einige Illustrationen aus den von Reinick und seinen Freunden veröffentlichten Büchern, im Anhang aber auch durch die kontrovers rezipierte Holzschnittfolge "Auch ein Totentanz" (1849) von Alfred Rethel mit dem Text von Robert Reinick.Briefpartner sind der Historiker Franz Kugler, der Maler Theobald von Oer, die Komponisten Robert Schumann und Ferdinand Hiller, der Verleger Georg Wigand und andere.



