Wettlauf um die "Dritte Welt"? : Entwicklungspolitik und transnationale Solidarität in Ost- und Westdeutschland (Die geteilte Nation)

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Wettlauf um die "Dritte Welt"? : Entwicklungspolitik und transnationale Solidarität in Ost- und Westdeutschland (Die geteilte Nation)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783898092760

Description

Seit den 1950er Jahren entstanden in der Bundesrepublik und in der DDR umfangreiche Programme der "Entwicklungshilfe" - von Lebensmittel- und medizinischen Hilfslieferungen bis hin zu Bildungsprojekten und politischen Partnerschaften mit Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Im Kalten Krieg nutzten beide deutschen Staaten dieses Engagement, um Einfluss zu gewinnen, gleichzeitig folgten Akteure der Zivilgesellschaft auf beiden Seiten der Mauer eigenen humanitären, weltanschaulichen und politischen Motiven. Agnes Bresselau von Bressensdorf zeigt anhand ausgewählter Fallstudien, wie der Umgang mit Hunger, Migration, Menschenrechten und Apartheid das entwicklungspolitische Handeln bis 1990 bestimmte. Agnes Bresselau von Bressensdorf, geboren 1984, ist stellvertretende Leiterin der Forschungsabteilung München am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin. Zuvor war sie wissenschaftliche Geschäftsführerin des Berliner Kolleg Kalter Krieg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte von Flucht, Humanitarismus und internationaler Politik. Stefan Creuzberger, geboren 1961, Dr. phil., ist seit 2013 Professor für Zeitgeschichte an der Universität Rostock und Leiter der dortigen Forschungs- und Dokumentationsstelle des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland. Von 1989 bis 1994 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Bonn, von 1995 bis 2001 Stellvertretender Chefredakteur / Redakteur der Zeitschrift OSTEUROPA, von 2001 bis 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Neuere Geschichte I an der Universität Potsdam. Zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen und sowjetischen Geschichte im 20. Jahrhundert sowie zur Geschichte des Kalten Krieges. Mitherausgeber der Schriftenreihe »Diktatur und Demokratie im 20. Jahrhundert«. Dierk Hoffmann, geboren 1963, studierte Neuere und Neueste Geschichte, Osteuropäische Geschichte und Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seit 1994 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte München (Abteilung Berlin), seit 2009 Privatdozent an der Universität Potsdam. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der Sozialpolitik im 19. und 20. Jahrhundert, die Geschichte der SBZ/DDR und die deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte. Dominik Geppert, geboren 1970, ist seit Oktober 2018 Professor für Geschichte des 19./20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. Davor hatte er von 2010 bis 2018 den Lehrstuhl für Neuere Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn inne und war 2016/17 Gerda Henkel-Gastprofessor an der London School of Economics. Dominik Geppert ist seit 2018 Präsident der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.

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