Yukio Mishima : Poesie, Performanz und Politik (Iaponia Insula 21) (2010. 269 S. 21 cm)

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Yukio Mishima : Poesie, Performanz und Politik (Iaponia Insula 21) (2010. 269 S. 21 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783862052479

Description


(Text)
Am 25. November 2010 jährt sich die öffentlich inszenierte Selbsttötung Mishimas nach Art der Samurai zum vierzigsten Mal. Vielleicht mehr noch als sein literarisches Werk hat sich dieser "theatralische Akt" des Autors ins allgemeine Bewusstsein eingebrannt. Einerseits hat dieses unerhörte Ereignis oft genug den Blick auf sein Werk verstellt, andererseits gibt es aktuell Anzeichen für eine "Mishima-Renaissance", die im starken Performanz-Charakter von Mishimas Leben und Werk einen Vorläufer der post-modernen "Ästhetik der Inszenierung" aller Lebensbereiche sehen möchte.
Sich auf Mishima einzulassen, ist allerdings auch vierzig Jahre nach seinem Tod noch immer irritierend und schmerzhaft. Mishima ist nicht nur selbst eine offene Wunde, er verletzt auch immer noch das literarische, moralische und politische Empfinden. Vielleicht ist das ein Grund dafür, dass namentlich im deutschsprachigen Raum bisher keine umfassendere Auseinandersetzung mit diesem Autor stattgefunden hat. Dieses Buch versucht, die Lücke zu schließen.
Die Beiträge des vorliegenden Bandes reflektieren mit unterschiedlichen Methoden und neuen Perspektiven die ästhetischen, moralischen und politischen Komponenten von Mishimas Werk - nicht im Sinne einer Gesamtdarstellung, sondern in der Absicht, über eher unbekannte oder bisher nicht ausreichend untersuchte Texte sozusagen von der Peripherie her neue Zugänge zu diesem sperrigen Autor zu eröffnen.
In der ersten Sektion wird die Ambivalenz von Mishimas Poetisierung des Politischen verdeutlicht. Die zweite Sektion ist den theatralischen, performativen und rituellen Aspekten seines Werks gewidmet. Die dritte Sektion behandelt Mishimas literarische Suche nach "Anerkennung" und sein "unglückliches Bewusstsein" (Hegel). Im Anhang wird der für das Verständnis Mishimas wichtige, aber bisher kaum beachtete Text "Eirei no koe" (Die Stimmen der toten Helden) aus dem Jahre 1966 hier erstmals in einer deutschen Übersetzung zugänglich gemacht.
(Author portrait)
Irmela Hijiya-Kirschnereit lehrt seit 1991 Japanologie am Ostasiatischen Institut der Freien Universität Berlin.

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