Mehrsprachigkeit in der Grundschule : Erhebung von Sprachstand, Sprachkompetenz und Sprachgebrauch von SchülerInnen und LehrerInnen in Regions-, Migrations-, EU- und Weltsprachen und Studie über den Unterricht in mehrsprachigen Klassen am B (2. Aufl. 2012. 172 S. m. Abb. 29.7 cm)

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Mehrsprachigkeit in der Grundschule : Erhebung von Sprachstand, Sprachkompetenz und Sprachgebrauch von SchülerInnen und LehrerInnen in Regions-, Migrations-, EU- und Weltsprachen und Studie über den Unterricht in mehrsprachigen Klassen am B (2. Aufl. 2012. 172 S. m. Abb. 29.7 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783852534572

Description


(Short description)
Nach zahlreichen theoretischen Studien zu Themen schulischer Mehrsprachigkeit wird mit der vorliegenden Forschungsarbeit erstmals empirisch die Mehrsprachigkeit im Unterricht erhoben, und zwar am Beispiel der Grundschulen im Burgenland, welches durch seine autochthonen Minderheiten in Kroatisch, Ungarisch und Romanes selbst eine mehrsprachige Kulturgeschichte vorzuweisen hat. Dabei werden sowohl Status der Sprachendiversität in den Klassen, als auch Durchführung und Auswirkung von methodisch-didaktischen Maßnahmen zur Förderung von Mehrsprachigkeit im Unterricht evaluiert. Die empirische Untersuchung erfolgte mittels quantitativer und qualitativer Forschungsmethoden und involvierte über hundert Volksschulen. Als Ergebnis der Untersuchung wurde festgestellt, dass SchülerInnen- und LehrerInnenpopulation mehrheitlich mehrsprachig sind, und dass das Bewusstsein für Mehrsprachigkeit an den Schulen weitgehend gegeben ist, da es von der Schulpolitik gefördert und von vielen Schulleitungen mittels unterschiedlicher Maßnahmen unterstützt wird. Hingegen wird Mehrsprachigkeit im Unterricht weitgehend nicht berücksichtigt. Dieser ist einsprachig, bzw. an Standorten des burgenländischen Minderheitenschulwesens zweisprachig, und nicht - auch nicht partiell - mehrsprachig im Sinne von multilingual. Zum Umgang mit sprachlicher Diversität wird teilweise das Unterrichtsprinzip "Interkulturelles Lernen" angewandt, nicht aber mehrsprachigkeitsdidaktische Ansätze, u.a. weil die Lehrpersonen dafür kaum ausgebildet sind. Für eine mehrsprachige Zukunft muss "Mehrsprachigkeit als Bildungsziel" im Lehrplan verankert, und alle Lehrpersonen sprachendidaktisch ausgebildet sein.
(Text)
Nach zahlreichen theoretischen Studien zu Themen schulischer Mehrsprachigkeit wird mit der vorliegenden Forschungsarbeit erstmals empirisch die Mehrsprachigkeit im Unterricht erhoben, und zwar am Beispiel der Grundschulen im Burgenland, welches durch seine autochthonen Minderheiten in Kroatisch, Ungarisch und Romanes selbst eine mehrsprachige Kulturgeschichte vorzuweisen hat. Dabei werden sowohl Status der Sprachendiversität in den Klassen, als auch Durchführung und Auswirkung von methodisch-didaktischen Maßnahmen zur Förderung von Mehrsprachigkeit im Unterricht evaluiert. Die empirische Untersuchung erfolgte mittels quantitativer und qualitativer Forschungsmethoden und involvierte über hundert Volksschulen. Als Ergebnis der Untersuchung wurde festgestellt, dass SchülerInnen- und LehrerInnenpopulation mehrheitlich mehrsprachig sind, und dass das Bewusstsein für Mehrsprachigkeit an den Schulen weitgehend gegeben ist, da es von der Schulpolitik gefördert und von vielen Schulleitungen mittels unterschiedlicher Maßnahmen unterstützt wird. Hingegen wird Mehrsprachigkeit im Unterricht weitgehend nicht berücksichtigt. Dieser ist einsprachig, bzw. an Standorten des burgenländischen Minderheitenschulwesens zweisprachig, und nicht - auch nicht partiell - mehrsprachig im Sinne von multilingual. Zum Umgang mit sprachlicher Diversität wird teilweise das Unterrichtsprinzip "Interkulturelles Lernen" angewandt, nicht aber mehrsprachigkeitsdidaktische Ansätze, u.a. weil die Lehrpersonen dafür kaum ausgebildet sind. Für eine mehrsprachige Zukunft muss "Mehrsprachigkeit als Bildungsziel" im Lehrplan verankert, und alle Lehrpersonen sprachendidaktisch ausgebildet sein.

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