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Description
(Text)
Die Aufs tze dieses Bandes untersuchen Grundbegriffe des Politischen bei Ernst Bloch, seine publizistischen Eingriffe sowie m gliche Perspektiven. Insgesamt bezeugen sie die Vielzahl der Denkanst e, die Bloch der politischen Philosophie gegeben hat. Den modernen Staat sieht Bloch, ohne eine Staatstheorie im eigentlichen Sinne auszuf hren, unter der utopischen Perspektive einer Aufhebung der politischen Gewalt. Erst in einer klassenlosen Gesellschaft werden die Probleme der menschlichen Existenz und der Philosophie einer expressiven L sung entgegengetrieben werden k nnen. Von dieser Utopie aus erhalten die Menschenrechte eine positive, ber den Staat hinausweisende naturrechtliche Bedeutung. Sie werden zu Wegweisern in eine soziale Ordnung, deren einziger Inhalt die Freiheit einer Selbstverwirklichung ist, die das Privateigentum hinter sich gelassen hat. Sozialismus wird in diesem Horizont zur Vollendung der b rgerlichen Revolutionen, deren demokratische Errungenschaften er voraussetzt.Mit Beitr gen von:Alexander Amberger, Ivan Boldyrev, Andreas Heyer, Horst M ller, Arno M nster, Oskar Negt, Alexander Neupert-Doppler, Robert J.J.M. Plum, Hans-Ernst Schiller, Gunzelin Schmid Noerr, Christoph T rcke und Sergej Werschinin.
(Author portrait)
Hans-Ernst Schiller, Jahrgang 1952, studierte Philosophie, Geschichte und Soziologie in Erlangen und Frankfurt am Main. Er promovierte über Bloch und habilitierte sich in Kassel mit einer Arbeit über Wilhelm von Humboldt. Seit 1996 ist er Professor für Sozialphilosophie und Sozialethik an der FH Düsseldorf.



