Description
(Short description)
Die Autorin analysiert die öffentlichen Äußerungsmöglichkeiten im Internet für Jedermann und zeigt die mit der Laienpublikationskultur einhergehenden Gefahren für Persönlichkeitsrechte auf. Sie schlägt vor, Sorgfaltspflichten professioneller Journalisten auf Laienjournalisten zu übertragen.
(Text)
Blogs, twitter, facebook sowie weitere Formen medialer Kommunikation besch ftigen die Rechtswissenschaft und -praxis seit geraumer Zeit. Diese neue Laienpublikationskultur im Internet l sst sich vom professionellen Journalismus kaum mehr unterscheiden und hat bislang keine eindeutige rechtliche Einordnung erfahren. Die ffentlichen u erungsm glichkeiten f r Jedermann bergen gewaltige Gefahren f r die von einer solchen u erung Betroffenen. So ist das Allgemeine Pers nlichkeitsrecht stark bedroht, wenn etwa die Ger chtek che in der Blogosph re brodelt und ehrverletzende u erungen stets auffindbar bleiben.Die Autorin unterbreitet unter interdisziplin ren Ans tzen den Vorschlag, die Sorgfaltspflichten professioneller Journalisten zum effektiven Schutz Dritter auf Laien zu bertragen. Hierzu pr sentiert sie einen praxistauglichen Katalog sorgfaltspflichtverst rkender und -vermindernder Faktoren. Auch die auff llige Rolle der Intermedi re des Internets findet Ber cksichtigung.