Description
(Short description)
Die Arbeit untersucht die Vorgaben des Art. 57 WSA und des monarchischen Prinzips für die Ausgestaltung der in der nach-napoleonischen Ära wieder einzuführenden Verfassungen hier am Beispiel der thüringischen Staaten - und inwiefern diese Vorgaben in der Verfassungsrealität Beachtung fanden.
(Text)
Art. 57 der Wiener Schlussakte sowie das darin enthaltene monarchische Prinzip sollten die inhaltlich (zu) offene Regelung des Art. 13 DBA pr zisieren und den Einzelstaaten Vorgaben f r die Ausgestaltung ihrer Verfassungen aufgeben. Damit hatten die Verfechter konservativer Strukturen einen vermeintlichen Sieg ber diejenigen errungen, die schon auf dem Wiener Kongress ein Mehr an Repr sentation und Mitbeteiligung eingefordert hatten.Doch inwiefern wurden die Vorgaben in der Verfassungsrealit t eingehalten? Die vorliegende Arbeit untersucht diesen Aspekt am Beispiel der th ringischen Kleinstaaten, welche aufgrund ihrer Vielzahl und der dynastischen Verbindungen einen besonderen Reiz bieten. Nach der Herausarbeitung des Inhalts von Art. 57 WSA und des mon. Prinzips werden zahlreiche Aspekte untersucht, die f r die geforderte zentrale Stellung der Monarchen als Quelle der Staatsgewalt unabdinglich waren und anschlie end vor ihrem verfassungsrechtlichen Hintergrund bewertet.



