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Description
(Short description)
Kaum ein Beruf wurde gleichermaßen idealisiert und kritisiert wie der Arztberuf. Anhand einer Semantik-Analyse ärztlicher Selbstbeschreibungen und soziologischer Fremdbeschreibungen rekonstruiert die Studie, wie sich die Sozialfigur des professionellen Arztes etabliert und kontinuierlich wandelt und fragt nach ihrer sozialen Funktion.
(Text)
Der Arztberuf wurde gleicherma en idealisiert und kritisiert wie kein zweiter. Nicht zuletzt in den Sozialwissenschaften. Das Buch macht sich diese Faszination analytisch zunutze und fragt nach deren Genese und gesellschaftlicher Funktion. Durch die Semantik-Analyse rztlicher Selbst- und soziologischer Fremdbeschreibungen rekonstruiert die Studie, wie sich die Sozialfigur des professionellen Arztes etabliert und wandelt. Beide Materialsorten spiegeln gesellschaftliche Erwartungshaltungen das rztliche betreffend wider. Die enge Verwobenheit der dort vorgefundenen Narrative des rztlichen zeigt auf, dass die Arztfigur den Dreh- und Angelpunkt eines sozialen Mechanismus darstellt, mit dem sich die Medizin stets aufs Neue an eine sich wandelnde Gesellschaft anpasst und diese zugleich pr gt. Erst die wirkm chtige Sozialfigur Arzt und der an sie gekn pfte Mechanismus des professionellen Erwartungsmanagements kann die an sich unwahrscheinliche Praxis moderner Krankenbehandlung erkl ren. Ausgezeichnet mit dem DGS-Dissertationspreis 2016



