- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Social Sciences, Jurisprudence & Economy
- > Politics, Society, Work
- > political science
Description
(Text)
Das Thema Idealstaat ist seit Platon und Thomas Morus untrennbar mit der Geschichte der Utopie verkn pft. Auch die fr he Utopieforschung interpretierte Utopien als Idealstaatsmodelle in literarischer Kost mierung und gab ihnen den Namen Staatsromane . Aber ist das Urteil zutreffend? Sind die Entw rfe berhaupt ernst gemeint? Welche Gesellschaftsfiktionen hat die Utopiegeschichte hervorgebracht? Welche Wandlungen und Lernprozesse hat sie durchlebt? Die versammelten Beitr ge zeigen einerseits den Pluralismus der utopischen Verfassungs- und Gesellschaftsmodelle von autorit r bis anarchistisch, von republikanisch bis monarchisch, von statisch bis dynamisch. Andererseits dokumentieren sie die Breite der utopischen Intention, die neben ideal gemeinten Vorbildern auch viele spielerische, philosophische, satirische und dystopische Versionen kennt. So zeigt sich: Im Mittelpunkt der Entw rfe steht oftmals nicht das Musterbild der beschriebenen Einrichtungen und Sitten, sondern die Kritik an den realhistorischen Verh ltnissen und die gedankenexperimentelle Erkundung sozialer und politischer Prinzipien. Mit Beitr gen von Wolfgang Biesterfeld, Herbert Jaumann, Peter Kuon, Thomas M bius, Martin M ller, Heidi Nenoff, Richard Saage, Stefano Saracino, Thomas Sch lderle, Eva-Maria Seng, Peter Seyferth, Michael Spieker, Ludwig Stockinger und Ulrich Wei .
(Author portrait)
Dr. Thomas Schölderle ist Politikwissenschaftler, Mitarbeiter der Akademie für Politische Bildung in Tutzing und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Politik München



