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Description
Social work is effective - but not equally so for everyone. The author shows how recipients experience social work services as either support or mere 'serving time' depending on their class position. Based on class-critical theory and reconstructive research, the book reveals how social work reproduces class relations and what this means for reflective practice. DanksagungI Einführung1 Über Thema, Zeitgeist und Haltung als Rahmung der Forschung2 Wissenswertes zum Aufbau des BuchesII Kontextualisierung - Klasse, Soziale Arbeit, rekonstruktive Forschung3 Zur Systematik von Klassentheorien und Klassenanalyse in dieser Untersuchung4 Zur Disziplin und Profession - Soziale Arbeit in einer Klassengesellschaft4.1 Soziale Arbeit, politische Ökonomie und Klassismus4.2 Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession oder marktkonforme Dienstleisterin?4.3 Soziale Arbeit als kritische Profession - zum Selbstverständnis für die Forschung5 Zur methodologischen Rahmung und Begrenzung der Forschung5.1 Forschungsleitende Fragestellungen5.2 Gruppendiskussion als Erhebungsmethode5.3 Dokumentarische Methode als Auswertungsmethode5.4 Zum Zugang zu den Forschungsgruppen5.5 Forschungsethische Aspekte und StandortbestimmungIII Fallbeschreibungen und theoretische Anreicherung6 Darstellungen der Fälle mit Bezug zu theoretischen Ansätzen6.1 Fall Ahorn6.2 Im Wettkampf um die Schwelle gesellschaftlicher Respektabilität6.3 Zeit ist Geld - und ein Produktionsfaktor6.4 Fall Birke6.5 Erwerbstätigkeit und Abnabelung vom Elternhaus als Entwicklungsaufgaben6.6 Kapital und seine weiteren Erscheinungsformen6.6.1 Kulturelles Kapital6.6.2 Soziales Kapital6.7 Fall Robinie6.8 Klassenhabitus6.9 Klassen(un)bewusstsein und Differenzierung von de-/mobilisierten Klassen7 Besondere (Klassen)Verhältnisse für Heranwachsende7.1 Begründung des Untersuchungsgegenstandes Jugend7.2 Zur altersbegrenzten Konstruktion von Jugend durch Politik und GesellschaftIV Rekonstruktion von Klassenverhältnissen und Klassenerleben8 Interpretation ausgewählter Passagen - Transkriptauszüge und Analysen8.1 R_P1 Schade, wenn der Schulabschluss nicht reicht8.2 A_P2 Ein Zeugnis sagt nichts aus8.3 B_P1 Finanzen als Grund für das Wohnheim8.4 R_P2 ÖPNV8.5 B_P2 Frei-Zeitverhalten8.6 A_P1 Wir machen hier nichtsV Ergebnisse und Kritik9 Erkenntnisse über Kapital und Arbeit aus Sicht der Untersuchungsgruppen9.1 Umgang mit dem kapitalistischen System aus privilegierter Sicht9.2 Umgang mit dem kapitalistischen System aus benachteiligter Sicht9.3 Stigmatisierung, fehlende Sprache und Zeitfaktor10 Relevanz von Klassentheorien für die Soziale Arbeit10.1 Soziale Arbeit als marktkonforme Dienstleisterin10.2 Zum betrieblichen Konkurrenzkampf und strukturellem Widerspruch: Eingliederung vs. industrieller Reservearmee10.3 Doing class durch Soziale Arbeit11 Klassenverhältnisse auf allen Ebenen11.1 Habituelle Differenzen auf individueller Ebene11.2 Chancenhortung auch durch Soziale Arbeit11.3 Über Sicherung und Veränderung von Machtstrukturen durch Soziale Arbeit12 KritikLiteraturverzeichnis Tamara Sabrina Zillig promovierte mit dieser Arbeit an der Hochschule Koblenz und der Universität Kassel.



