Max Stirner als Reform-Pädagoge : Sprach- und bildungsphilosophische Perspektiven (Wissenschaftliche Beiträge zur Philosophiedidaktik und Bildungsphilosophie 9) (2021. 197 S. 210 mm)

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Max Stirner als Reform-Pädagoge : Sprach- und bildungsphilosophische Perspektiven (Wissenschaftliche Beiträge zur Philosophiedidaktik und Bildungsphilosophie 9) (2021. 197 S. 210 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783847425403

Description


(Text)
Max Stirner ist im Vergleich mit den Zeitgenossen seines intellektuellen Umfelds - zu denen Karl Marx, Ludwig Feuerbach und Moses Hess zählen - ein wenig rezipierter Autor. In diesem Buch wird dieser unkonventionelle Denker zum ersten Mal als unzeitgemäßer Reformpädagoge und Bildungsphilosoph verstanden.Gerade im Hinblick auf seine bildungsphilosophische und kommunikationstheoretische Orientierung kann eine Auseinandersetzung mit Stirner sehr gewinnbringend sein, da seine ideologiekritischen und reformpadagogischen Ansätze eine bislang nicht ausgeschöpfte Ressource für heutige pädagogische und bildungsphilosophische Fragen bilden. Die in diesem Buch vorgeschlagene Neulektüre Stirners zeigt unter anderem, dass seine sprach- und bildungsphilosophische Ideologiekritik zentrale Gemeinsamkeiten mit der aktuellen Framingforschung aufweist.
(Table of content)
Einleitung

Stirners zentrale bildungsphilosophische Begriffe

Teil I Der "Einzige" als Reform-PädagogeKapitel Stirners kommunikationstheoretische Konzeption als Reformpädagogik: individuum est ineffabile
1.1 Reformpädagogik - weiter Begriff

1.2 Reformpadagogik - enger Begriff

1.3 Stirners kommunikationstheoretischer und bildungsphilosophischer Ansatz: Aufklärung vom Kinde her

1.3.1 Sprechakttheoretische Grundlagen im Zusammenhang mit Stirners Position

1.3.2 Aufklarung vom Kinde her: Gegen "Moralisierung" - für eine Streitkultur

1.3.3 Das perturbierende Fragen im Kontext bildungsphilosophischer Überlegungen - Stirner und Rorty
Teil II Zeitgenössische Kritiker des "Einzigen"
Kapitel 2 Grenzen und Möglichkeiten anthropologischer und ethischer Überlegungen für bildungsphilosophische Konzepte: Ludwig Feuerbach und Moses Hess

2.1. Auseinandersetzung zwischen Feuerbach und Stirner

2.1.1 Feuerbachs "neue" Konzeption im Anschluss an Stirner

2.1.2 Rückfragen an Stirner im Anschluss an Feuerbach

2.2 Auseinandersetzung zwischen Hess und Stirner

2.2.1 Hess' "moralischer Blick"

2.2.2 Rückfragen an Stirner im Anschluss an Hess

Kapitel Grenzen und Möglichkeiten geschichtsphilosophischer und wissenschaftstheoretischer Überlegungen für bildungsphilosophische Ansätze: Szeliga und Bruno Bauer

3.1 Szeligas "Einziger" - "als Produkt seiner Zeit"

3.2 Bruno Bauers "Einziger" - als Dogmatiker

3.3 Rückfragen an Stirner im Anschluss an den Bauer-Kreis

Kapitel Karl Marx - Das Stirnerkapitel der Deutschen Ideologie

4.1 Marx' "Bildungstheorie" in der Deutschen Ideologie

4.2. Kritik der stirnerschen Dritte-Person-PerspektiveKritik von Stirners sprachphilosophischer Methode ("Eskamotagen")

4.3 Rückfragen an Stirner im Anschluss an Marx 4
4.4 Stirners Fragen an Marx

Kapitel Stirners Antworten auf seine Kritiker - Recensenten

5.1 Pädagogische Kritik am normativen Charakter der Anthropologie - Stirners bildungsphilosophisch konzipierte Einzigkeit

5.1.1 Autonomes Handeln als Eigentum am Selbst

5.2 Pädagogische Kritik am normativen Charakter der Ethik - Stirners bildungsphilosophisch geprägter Verantwortungsbegriff

5.3Pädagogische Kritik am Wissenschaftsbegriff - Stirners Lebendigkeit (gegen Bauer)

Teil III Auswertung: Was könnten wir heute von Stirner lernen?

Kapitel Die systematische Relevanz der stirnerschen Forderungen im Rahmen aktueller ÜberlegungenErziehung zur Mündigkeit - ein Paradoxon

6.1 Grenzen der stirnerschen Position

6.2 Eine wohlwollende StirnerlektüreBildung in Zeiten radikaler Wandlungsprozesse

6.3 Chancen sprach- und bildungsphilosophischer Überlegungen für pädagogische Zwecke - am Beispiel des Umgangs mit neuen Kommunikationsformen

Literatur

(Text)
Max Stirner is a little-received author compared to the contemporaries of his intellectual circle, which include Karl Marx, Ludwig Feuerbach, and Moses Hess. In this book, this unconventional thinker is understood for the first time as an untimely reform pedagogue and philosopher of education.It is precisely as a reform pedagogue oriented toward philosophy of education and communication theory that Stirner should be rediscovered, since his ideology-critical and reform pedagogical approaches constitute a hitherto unexploited resource for contemporary questions of pedagogy and philosophy of education. The re-reading of Stirner proposed in this book shows, among other things, that his ideology critique in the philosophy of language and education has central commonalities with current framing research.

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