Literatur und Krieg : Sechs Phasen einer intensiven Beziehung. Ein Essay (Literatur- und Mediengeschichte der Moderne)

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Literatur und Krieg : Sechs Phasen einer intensiven Beziehung. Ein Essay (Literatur- und Mediengeschichte der Moderne)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783847119487

Description

Literarische Reaktionen auf reale Kriege werden durch den Zeitpunkt der Stellungnahme geprägt: Essayistische Sinnstiftung, dramatische Emotionalisierung und narratives Zeugnis haben ihre eigene Zeit. Die deutsche Kriegsliteratur in ihrer ganzen Ambivalenz

Krieg gehört seit Jahrhunderten zu den großen Themen der Literatur. Außerordentliche Ereignisse erzeugen großen Sinnbedarf. Intellektuelle mischen sich daher von Beginn an ein. Erst bezieht man lautstark Position, dann wird kleinlaut differenziert. Zeitweise hat man genug vom Thema, aber dann schlägt die Stunde der Romane, die mit längerem Atem Bilanz ziehen. Manche Äußerung steht im Bann des Augenblicks, andere gehen in die Geschichte ein. Aufschlussreich ist in jedem Fall der Zeitpunkt der literarischen Stellungnahmen zum Geschehen: im Vorfeld, bei Kriegsbeginn, wenn nach einiger Zeit noch immer kein Ende abzusehen ist, am Kriegsende, zehn Jahre danach und im Rückblick der Generationen. Jeder Zeitpunkt hat seine eigenen Muster, um den Krieg mittels Literatur zum Thema zu machen.

War has been one of the great themes of literature for centuries. Extraordinary events generate a great need for meaning. Intellectuals therefore get involved right from the start. First, they take a vocal stance, then they meekly differentiate. At times, people are fed up with the subject but afterwards comes the time for novels that take stock with a broader perspective. Some statements are caught in the spell of the moment while others go down in history. In each case, the timing of the literary statements about the events is revealing: in the run-up, at the beginning of the war, after some time when there is still no end in sight, at the end of the war, ten years later and in retrospect over the generations. Each point in time has its own pattern for making the war the subject of literature.

Dr. Matthias Schöning ist Privatdozent und Akademischer Oberrat für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Literaturgeschichte des 18.-21. Jh. und insbesondere Literatur in realgeschichtlichen Kontexten.

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