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Description
Landwirtschaft und Ernährung im Nationalsozialismus stehen wieder im Fokus der Forschung, vermögen sie doch zentrale Aspekte nationalsozialistischer Herrschaft und der Alltagspraxis der Bevölkerung zu untersuchen. Aktuelle Forschungen zur Agrargesellschaft im Nationalsozialismus
Die Themen Landwirtschaft und Ernährung im Nationalsozialismus erhalten in der Forschung in den letzten Jahren zu Recht mehr Aufmerksamkeit, vermögen sie doch zentrale Aspekte nationalsozialistischer Herrschaft und der Alltagspraxis der davon erfassten Bevölkerungsgruppen zu untersuchen. Die Beiträge dieses Heftes beleuchten die Ernährung als Mobilisierungs- und Repressionsinstrument des NS-Regimes, die NS-Ära als Schwellenzeit der Agrarmodernisierung, die landwirtschaftliche Pacht als Durchstaatlichung der Agrargesellschaft, die ökonomische und ideologische Rolle des Bergbauerntums sowie die agrarwissenschaftliche Forschung im Nationalsozialismus. Das vorliegende Themenheft wirft nicht nur neues Licht auf einen scheinbar altbekannten Gegenstand, sondern vermag auch Anregungen für weitere Forschungen zur Landwirtschaft und Ernährung im Nationalsozialismus zu liefern.
The subjects of agriculture and nutrition in nationalism have become increasingly important in research in recent years since these subjects help to analyse central aspects of the Nazi regime and the daily life of the people affected. The contributions in this book focus on nutrition as an instrument of mobilisation and repression of the Nazi regime; the Nazi era as a time of transformation in agricultural modernisation, the agricultural lease and nationalisation of agriculture; the economic and ideological role mountain farming as well as the agricultural research in nationalism. The present book not only shows new aspects of an apparently known subject but also offers new ideas for further research on agriculture and nutrition.
Ernst Langthaler, geb. 1965, Studium der Geschichte (Mag. phil. 1995, Dr. phil. 2000) und Habilitation in Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (2010) an der Universität Wien Melanie Dejnega hat Geschichte, Soziologie und Spanisch studiert und ist derzeit freie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann-Institut für Historische Sozialwissenschaft, sowie Dissertantin an der Graduate School in History and Sociology, Universität Bielefeld. Forschungsschwerpunkte: Oral History, Konzentrationslager, Österreich nach 1945, Gedächtnisgeschichte, Migrationsgeschichte. Dr. Manfred Mugrauer ist Mitarbeiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) in Wien und wissenschaftlicher Sekretär der Alfred Klahr Gesellschaft. Er publiziert zur Politikgeschichte und Kulturpolitik der Kommunistischen Partei Österreichs. Oliver Rathkolb war von 2006 bis 2024 Professor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Vorsitzender des internationalen wissenschaftlichen Beirats des Hauses der Europäischen Geschichte in Brüssel und Vorstandsmitglied des Jüdischen Museums Wien und des Salzburger Festspielarchivs. Ernst Langthaler, geb. 1965, Studium der Geschichte (Mag. phil. 1995, Dr. phil. 2000) und Habilitation in Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (2010) an der Universität Wien Oliver Rathkolb war von 2006 bis 2024 Professor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Vorsitzender des internationalen wissenschaftlichen Beirats des Hauses der Europäischen Geschichte in Brüssel und Vorstandsmitglied des Jüdischen Museums Wien und des Salzburger Festspielarchivs.


