Vertrauen zwischen Hersteller und Handel : Eine kritische Analyse auf Basis sozial-psychologischer Ansätze (2004. 80 S. 210 mm)

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Vertrauen zwischen Hersteller und Handel : Eine kritische Analyse auf Basis sozial-psychologischer Ansätze (2004. 80 S. 210 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783838681344

Description


(Text)
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,7, European Business School - Internationale Universität Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel (unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Zusammenfassung:
Im Verlauf der Arbeit kann gezeigt werden, dass durch Vertrauen koordinierte interorganisationale Beziehungen effizienter arbeiten können als dies mit den klassischen Mechanismen Markt und Hierarchie möglich ist. In der ökonomischen Theorie erfährt Vertrauen aber häufig keine ausreichende Beachtung und wird zum Teil lediglich als Beiprodukt beim Aufbau hybrider Strukturen zwischen Markt und Hierarchie erfasst. Bei dieser Betrachtung wird hauptsächlich die rationale Interessenverfolgung der handelnden Akteure unterstellt, sodass Vertrauen keinen Eingang als eigenständiger Mechanismus erfahren kann. Dieser Ansatz greift aber offensichtlich zu kurz, da er nicht in der Lage wäre die speziellen Beziehungen etwa zwischen großen Handelsketten und einigen großen Herstellern zu erklären. Die beteiligten Unternehmen tauschen jeweils Informationen und Leistungen aus, die dem Anderen Möglichkeiten zu opportunistischem Verhalten bieten, ohne dass diese genutzt würden.
Daher wird versucht, Vertrauen als dritten Koordinationsmechanismus als erklärenden Ansatz aufzuzeigen. Mit Hilfe der zu Beginn dargelegten verschiedenen Vertrauenskonzeptionen kann die Funktionsweise dieses Mechanismus in der Hersteller-Handel-Beziehung aus sozial-psychologischer Sichtweise genauer analysiert werden. Besondere Bedeutung kommen dabei den Aspekten der Komplexitätsreduktion und der Selbstdarstellung der handelnden Akteure zu.
Der erste Aspekt der Komplexitätsreduktion erlaubt es sich in einem Raum vieler möglicher zukünftiger Kontingenzen zu bewegen, die von einem klassischen Vertrag nicht ebenso er-schöpfend erfasst werden könnten. Den handelnden Akteuren bietet dies vor allem zwei Vorteile: Sie können davon ausgehen, dass ihr Partner sich selbst bei einer Änderung der Umweltzustände in ihrem Sinne verhalten, d.h. in unvorhersehbaren Situationen kein opportunistisch- Verhalten zeigen wird. Weiterhin erlaubt diese komplexitätsreduzierende Funktion eine Erhöhung der Zahl der zukünftigen möglichen Kontingenzen, da nicht mehr alle unerwünschten explizit ausgeschlossen, sondern nur noch die erwünschte klar definiert werden muss. Somit vergrößert sich gleichzeitig die Handlungsfreiheit der kooperierenden Unternehmen, da auch vertraglich nicht oder nur schwer regelbare Alternativen genutzt werden können. In der Hersteller-Handel-Beziehung führt diese Möglichkeit etwa dazu, dass Unternehmen sensible Daten austauschen, um effizientere Strukturen zu erreichen; ohne gegenseitiges Vertrauen wäre dies nur schwer vorstellbar, da es den Beteiligten fast unmöglich sein dürfte wirklich sicher-zustellen, dass diese nicht zu opportunistischen Zwecken missbraucht werden.
Der zweite Aspekt der Selbstdarstellung erlaubt es, Aussagen über Einflussfaktoren auf den Aufbau und den Erhalt von Vertrauensbeziehungen zu treffen. Als wichtigster Faktor wird hier die zumeist beträchtliche Machtasymmetrie zwischen Hersteller- und Handelsunternehmen identifiziert. Sicherungsmechanismen, die eine vertrauenswürdige Handlungsweise der beteiligten Akteure hervorrufen oder zumindest wahrscheinlich machen sollen, stellen zu-meist keinen ausreichenden Anreiz dar. Der überlegene Partner kann es sich leisten Vertrauen zu enttäuschen, da die vorgesehenen Sanktionen aufgrund der Abhängigkeit des zweiten am Austausch beteiligten Akteurs entweder nicht durchgesetzt werden können oder zu schwach sind, um eine ernstzunehmende Drohung darzustellen.
Vertrauensbeziehungen zwischen Hersteller und Handel sehen sich aufgrund der meist beträchtlichen Machtasymmetrien also hauptsächlich einem Stabilitätsproblem ausgesetzt, welches vom stärkeren Partner ...

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