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Description
(Text)
Die vorliegende Arbeit untersucht unter ethologischen und populationsbiologischen Aspekten das Phänomen einer vermuteten Räuber-Beute-Beziehung zwischen Iltis und Wildkaninchen, beobachtet anhand langjähriger Jagdstreckendaten aus einem Revier in Niedersachsen. Ähnliche regionale Spezialisierungen lassen sich auch in weiteren Bereichen des Areals dieser Art vermuten. Der erste Teil der Studie bearbeitet, ausgehend von der hohen Korrelation der Jagdstreckendaten beider Arten, die Zusammenhänge zwischen der engen Beutebindung des Iltis und Aspekten seiner Populationsbiologie. Die Modellierung einer populationsspezifischen Wachstumsrate soll aufzeigen, inwieweit die Abundanzschwankungen des Wildkaninchens als Hauptbeutetierart des Iltis dessen Fertilität, Mortalität, Immigration und Dismigration bedingen. Der zweite Teil untersucht das Potential zur Ausbildung einer solch engen Beutebindung beim Iltis aus verhaltensbiologischer Sicht. Mit Futterwahlversuchen soll experimentell gezeigt werden, inwieweit sich bei dieser Art während der frühen Ontogenese eine Nahrungspräferenz ausbilden und längerfristig Bestand haben kann.



