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Description
Die »Psychiatrische Familienpflege« blickt auf eine beeindruckende, im deutschen Fall besonders wechselvolle Geschichte zurück. Thomas Müller widmet sich im französisch-deutschen Vergleich den intensiven Debatten zur Art und Weise der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die »Psychiatrische Familienpflege«, bei der Menschen mit psychischen Erkrankungen in anderen als ihren leiblichen Familien versorgt werden, hat sich in ihrer langen Geschichte als sehr wirksame Versorgungsform erwiesen. Unter dem Begriff »Betreutes Wohnen in Familien« haben moderne gemeindepsychiatrische Träger heute passende und individuelle Strukturen jenseits von Krankenhäusern und Heimeinrichtungen etabliert. Kaum bekannt jedoch ist die beeindruckende, im deutschen Fall besonders wechselvolle Geschichte dieses Versorgungsmodells.Thomas Müller widmet sich im französisch-deutschen Vergleich den intensiven Debatten zur Art und Weise der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Aus dieser historischen Untersuchung zieht er Folgerungen für die heutige Situation und leitet Möglichkeiten für eine Renaissance der Psychiatrischen Familienpflege her. Thomas Müller ist Arzt und (Medizin-)Historiker und lehrt Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universität Ulm sowie Geschichte der Psychotherapie an der Universität Konstanz. Er ist Leiter des Forschungsbereichs für Geschichte und Ethik der Medizin am ZfP Südwürttemberg/Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm, sowie Leiter des Württembergischen Psychiatriemuseums und des Verlags Psychiatrie und Geschichte. Zudem koordiniert er die historische Forschung aller Zentren für Psychiatrie in Baden-Württemberg.Stand: Oktober 2025



