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Description
Die Beiträger*innen erschließen die Bedeutsamkeit des frühen sinnlich-körperlichen Erlebens für die psychische Entwicklung aus einer interdisziplinären Perspektive, die die Trennung von Psyche und Soma wieder zusammenführt. Dies geschieht auf phänomenologischer Ebene mit den Zugängen D.W. Winnicotts verknüpft und erarbeitet ein neues diagnostischen Verständnis. Frühe Erfahrungen, denen psychoanalytische Theorien bei der Entstehung psychischer Erkrankungen eine wichtige Rolle zuschreiben, sind vor allem sinnlich-körperlich. Der Körper ist der reale Träger jeder Symptomatik, auch wenn sich die Psychotherapie vor allem mit den daraus hervorgehenden Imaginationen und Selbstbildern befasst. Die Beiträger*innen erschließen die Bedeutsamkeit des sinnlich-körperlichen Erlebens für die psychische Entwicklung aus einer interdisziplinären Perspektive, die die Trennung von Psyche und Soma wieder zusammenführt. In einer neuen Verknüpfung aus phänomenologischen Perspektiven mit den Zugängen Donald W. Winnicotts entsteht ein neues diagnostisches Verständnis, das den Körper nicht mehr als Objekt, sondern als bedeutungsgebenden Ort des gleichzeitigen Erlebens betrachtet.Mit Beiträgen von Sarah Bogorinsky, Veronika Garms, Joachim Küchenhoff, Catherine Moser, Ulrich A. Müller, Naima Nöhring-Radtki, Nele Reuleaux, Jörg M. Scharff, Sigrid Schrage, Angelika Staehle, Rolf-Peter Warsitz und Uta Zeitzschel Ulrich A. Müller absolvierte seinen Master in Philosophie, Pädagogik und Kunstwissenschaften und ist tätig alw analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und Wissenschaftlicher Leiter des Masterstudiengangs »Therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen« an der Hochschule Hannover. Zudem ist er Vorsitzender des Instituts für Psychoanalyse und Psychotherapie Kassel (VAKJP). Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen psychosoziale und kulturanalytische Studien, Spiel und Kreativität, Entwicklung von Gemeinschaft und Gesellschaft, Identitätsbildungsprozesse und Medientheorie.Stand: Januar 2025 Joachim Küchenhoff ist Psychoanalytiker und Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und für Psychosomatische Medizin in Binningen bei Basel. Er ist emeritierter Professor der Universität Basel, Vorsitzender des Aufsichtsrates und Gastprofessor der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin.Stand: Oktober 2025 Naima Nöhring-Radtki absolvierte ihren B.A. in Erziehungswissenschaften an den Universitäten in Marburg und Vaasa (Finnland). Ihren M.A. erlangte sie im Bereich »Therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen«. Sie ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin für psychoanalytische Einzel- und Gruppentherapie und arbeitet als Mitarbeiterin und Dozentin am Winnicott-Institut Hannover. Ihre Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen der Psychoanalyse und Tiefenpsychologie.Stand: Januar 2025 Nele Reuleaux ist promovierte Sozialpsychologin und diplomierte Sozialpädagogin. Sie lebt in Hannover und arbeitet schwerpunktmäßig zur NS-Täterforschung im Kontext der Traumaforschung, zu Gewalt- und Ausgrenzungsphänomenen und intergenerativen Prozessen. Jörg M. Scharff, Ordentliches Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV/IPA). Tätigkeit in der Erziehungs- und Lebensberatung sowie in der psychotherapeutischen Ambulanz des Uniklinikums und des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt am Main 1982 Niederlassung in freier Praxis. Ausbildungstätigkeit bei Pro Familia, am Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie Frankfurt am Main sowie als Dozent und Lehranalytiker am Frankfurter Psychoanalytischen Institut. Veröffentlichungen zur psychoanalytisch-orientierten Beratung, zur psychoanalytischen Theorie der Denkstörung und Perversion, zur inszenierenden Interaktion, zum Verhältnis von inneren und äußeren Faktoren in der psychoanalytischen Theorie sowie zur psychoanalytischen Behandlungstechnik. Rolf-Peter Warsitz lehrte bis 2016 an der Universit.t Kassel SozialeTherapie, Philosophie und psychoanalytische Theorie, ist Mitherausgeber der Psyche,Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker/Lehranalytiker (DPV), Ausbildungsleiter der Ausbildungsst.tte für psychoanalytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie der Universit.t Kassel. Seine zahlreichen Ver.ffentlichungen befassen sich mit der Erkenntnistheorie und der Ethik der Psychoanalyse, mit klinischen Fragen früher St.rungen und schwerer Depressionen sowie mit der Sozialphilosophie und der kritischen Theorie des Subjekts.Stand: Oktober 2019 Uta Zeitzschel ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Lehranalytikerin und Supervisorin (DPV/IPA) und arbeitet in eigener Praxis in Hamburg. Interessensschwerpunkte: Psychosomatik, Kinder, Jungerwachsene, BehandlungstechnikStand: März 2021
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