- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > Psychology
- > psychological guide books
Description
Menschliche Fragilität ist sowohl Ausgangspunkt von Lernerfahrungen und schöpferischer Tätigkeit als auch von psychischen Bruchereignissen und Fragmentierungen. Daniel Hell nähert sich der psychischen Dynamik der Fragilität auf systematische Weise und spürt ihren psychotherapeutischen, entwicklungspsychologischen und soziokulturellen Perspektiven nach. Von seiner Geburt bis zum Tod bleibt der Mensch psychisch fragil - seine lebenslange Entwicklung ist wenig linear, sondern von Einbrüchen und Aufbrüchen geprägt. Menschliche Fragilität kann dabei sowohl Ausgangspunkt von Lernerfahrungen und schöpferischer Tätigkeit als auch von psychischen Bruchereignissen und Fragmentierungen sein. Der Mensch ist psychisch besonders fragil, weil er sich selbst erkennen und sich auch selber infrage stellen kann.Daniel Hell nähert sich der psychischen Dynamik der Fragilität auf systematische Weise und spürt ihren entwicklungspsychologischen, soziokulturellen und psychotherapeutischen Perspektiven nach. Im Bewusstsein ihrer langen Kulturgeschichte zielt er vor allem auf die Frage, wie ein konstruktiver Umgang mit dieser humanen Besonderheit aussehen kann. Dabei gelangt er zu neuen Einsichten mit Blick auf psychische Erkrankungen. Einleitung und Übersicht1 Fragilität des Selbstbewusstseins. Warum psychische Fragilität den Menschen charakterisiert2 Basale Fragilität. Wenn das Erkennen sich vom Erleben löst3 Fragilität der kognitiven Selbstentwicklung. Wo sich Selbsterkenntnis in ihrer Entwicklung als brüchig erweist4 Fragilität der emotionalen Selbstentwicklung. Wie Gefühle mit Gedanken interagieren und sich Ängste generalisieren5 Fragile Selbstsuche in der Adoleszenz. Aufbrechen heißt auch Zurücklassen6 Fragiler Umbruch im Alter. Weshalb Anti-Aging deplatziert ist7 Fragilität des Selbstwertes. Warum sich viele Menschen überschätzen8 Fragile Grundbedürfnisse. Was einbricht, wenn Grundbedürfnisse nicht befriedigt werden9 Fragil selbstbewusst in der Moderne. Warum die gegenwärtige Soziokultur besondere Risiken mit sich bringt10 Psychische Fragilität und Depression. Wie depressive Menschen um ihr psychisches Gleichgewicht ringen11 Umgang mit Fragilität aus historischer und heutiger Sicht. Wie kulturelle Kontexte das Verständnis einer fragilen Psyche nachhaltig beeinflussenSchlussLiteratur Daniel Hell ist emeritierter Professor für Psychiatrie an der Universität Zürich. Er war von 1984 bis 1991 Chefarzt der psychiatrischen Klinik in Schaffhausen, ab 1991 ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (Burghölzli). Nach seiner Emeritierung 2009 leitete er das Kompetenzzentrum für Depression und Angst an der Privatklinik Hohenegg in Meilen am Zürichsee. Heute führt er dort eine psychiatrisch-psychotherapeutische Praxis. Er ist auch Autor mehrerer Fach- und Sachbücher zu psychischen Problemen.Stand: Februar 2026



