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Description
(Short description)
Ausgehend von Jacques Lacan unternimmt Roman Lesmeister eine Revision zentraler Konzepte der gegenwärtigen Psychoanalyse. Neben der Theoriediskussion bietet das Buch eine kritische Auseinandersetzung mit zwei psychoanalytischen Praxiskonzepten: das psychoanalytische Konzept von Veränderung und Neubeginn sowie die ethische Verfasstheit der analytischen Situation und Beziehung. Das vorliegende Buch soll PsychotherapeutInnen in Lehre und Ausbildung dabei helfen, sich über diese Problematiken Klarheit zu verschaffen.
(Text)
Im Anschluss an Jacques Lacan unternimmt Roman Lesmeister eine Revision zentraler Konzepte der gegenwärtigen Psychoanalyse. Die zentralen Punkte seiner theoretischen Kritik sind die Vernachlässigung des Begehrens der AnalytikerInnen im psychoanalytischen Begriff der Gegenübertragung und das »Verschwinden« eines Konzeptes von Schuld in der psychoanalytischen Psychotraumatologie.Neben der Theoriediskussion bietet das Buch eine kritische Auseinandersetzung mit zwei psychoanalytischen Praxiskonzepten: Es wird zum einen gezeigt, warum die psychoanalytischen Konzepte von Veränderung und Neubeginn stärker als bisher auf ihren unbewusst-phantasmatischen Hintergrund hin transparent gemacht werden müssen. Zum anderen wird die ethische Verfasstheit der analytischen Situation und Beziehung erörtert. Als ein Beitrag zur Selbstaufklärung der Psychoanalyse soll das vorliegende Buch PsychotherapeutInnen in Lehre und Ausbildung dabei helfen, sich über diese Problematiken Klarheit zu verschaffen.
(Table of content)
EinleitungDas Begehren und die Ubertragung des PsychoanalytikersDie Ubertragung des Patienten und die Ubertragung des AnalytikersKonzeptionelle Beitrage zum Begehren und zur Ubertragung des AnalytikersDie analytische Situation als vom Begehren des Analytikers geleitete KonstruktionJacques Lacan und das Wahrheitsbegehren des AnalytikersDas Begehren des Analytikers und die Autonomie des Patienten bei Otto RankBegehren und wechselseitige Anerkennung: Ausgleich oder Illusion?Das Begehren des Analytikers und die Intersubjektivitat der analytischen SituationDas Phantasma der Voraussetzungslosigkeit als Maskierung des BegehrensDas Begehren des Analytikers und der Rückzugsraum des PatientenDer Schuldige Mensch und der Tragische MenschEin anthropologischer Dualismus im gegenwartigen psychoanalytischen DiskursDer Schuldige Mensch und der Tragische Mensch bei Heinz KohutKulturtheoretische Aspekte: Das Verschwinden der SchuldproblematikVersuch einer Synthese: Tragische Schuld und tragisches SubjektDie Schuldproblematik in der psychoanalytischen PraxisDer schuldige AnalytikerDie schuldigen ElternDie »Schuld der Individuation«: Gibt es die noch?Der Schuldkonflikt in der SelbstwerdungSchuld, Trennungsaggression und IndividuationSpuren der VerflüchtigungPsychoanalytische Konzeptionen des NeubeginnsNeubeginn durch Einsicht und BewusstwerdungNeubeginn durch RegressionRegression und Neubeginn bei Michael BalintRegression und Neubeginn bei C. G. JungRegression, romantisches Phantasma und NachtraglichkeitNeubeginn durch NeubildungNicht finden, sondern erschaffenNeubildung und demiurgisches PhantasmaNeubeginn als EreignisDas kausalistische PhantasmaWas ist ein psychoanalytisches Ereignis?Ein AndererZur Ethik der psychoanalytischen SituationBegehren und Verantwortung des PsychoanalytikersDie analytische Beziehung und der AndereDas falsche VersprechenBeziehungstechnikNicht-Inklusion oder der Patient als der AndereDer Andere im Konzept der depressiven PositionDer Andere bei Emmanuel Le vinas und die analytische SituationGlaube als Element analytischer Haltung und EthikDie realitatsfundierende, epistemologische und Beziehungsdimension des Glaubens »Glaube an O«: Wilfred Bions metaphysische Grundlegung psychoanalytischer EthikAnalytischer Glaube: »aus dem Nichts«Literatur



