"Wir scheißegal. Ab nach Kosovo!" : Innere und außere Realitaten straffälliger junger Manner mit unsicherem Aufenthaltsstatus aus dem Kosovo (Forschung Psychosozial)

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"Wir scheißegal. Ab nach Kosovo!" : Innere und außere Realitaten straffälliger junger Manner mit unsicherem Aufenthaltsstatus aus dem Kosovo (Forschung Psychosozial)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783837926279

Description

Vor dem Hintergrund erneuter starker Zuwanderung ist es wichtig, die Biografien junger straffälliger MigrantInnen zu verstehen, um pädagogische Angebote für heutige Flüchtlingskinder besser reflektieren und gegebenenfalls modifizieren zu können. Am Beispiel von in Deutschland sozialisierten jungen Männern, die in den Kosovo abgeschoben werden sollen, eröffnet Susanne Leitner Verstehenszugänge zum subjektiven Erleben der Betroffenen und gibt Empfehlungen für einen angemessenen Umgang mit ihnen. Vor dem Hintergrund erneuter starker Zuwanderung ist es wichtig, die Biografien junger straffälliger MigrantInnen zu verstehen, um pädagogische Angebote für heutige Flüchtlingskinder besser reflektieren und gegebenenfalls modifizieren zu können. Am Beispiel von in Deutschland sozialisierten jungen Männern, die in den Kosovo abgeschoben werden sollen, eröffnet Susanne Leitner Verstehenszugänge zum subjektiven Erleben der Betroffenen und gibt Empfehlungen für einen angemessenen Umgang mit ihnen. Das Buch basiert auf Interviews mit Gefangenen einer Jugendstrafanstalt, die aus der Perspektive der psychoanalytisch informierten Pädagogik analysiert wurden. Wenn junge Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus straffällig werden, wird ihr Bleiberecht in Deutschland doppelt prekär. Auch wenn sie hauptsächlich in Deutschland sozialisiert wurden, sehen sie sich mit der potenziellen Abschiebung in ein fremd gewordenes »Heimat«-Land konfrontiert. Diese Unsicherheit hat massive Auswirkungen auf ihre innere Lebenswelt und identitäre Entwicklung. Die drohende Abschiebung wird als sozialer Tod erlebt. Susanne Leitner eröffnet Perspektiven, wie Menschen vor diesem Schicksal bewahrt werden können. Inhalt1 Einführung1.1 Jetmir1.2 Forschungsbedarf und Erkenntnisinteresse der vorliegenden Arbeit1.3 Zum Aufbau dieser Arbeit1.4 Anmerkungen zur Anonymisierung2 »Jeder weiß, dass ich Albaner bin«Die Zielgruppe und ihre Lebenslage2.1 Migration aus dem Kosovo2.1.1 Konfliktherd Kosovo2.1.2 Zwischen den Stühlen: Ethnische Minderheiten im Kosovo2.1.3 »RAE« - Ethnie als soziale Konstruktion2.1.4 Ethnische Minderheiten im Kosovo-Krieg2.1.5 Der Kosovo-Krieg als Fluchtursache2.2 Leben mit prekärem Aufenthaltsstatus2.2.1 Kosovo-Flüchtlinge in Deutschland2.2.2 Rechtliche Aspekte des Aufenthalts in Deutschland2.2.3 Lebenswirklichkeit bei prekärem Aufenthalt - Der Sonderfall »Duldung«2.2.4 Traumapotenzial prekärer Aufenthaltsperspektiven2.3 (Erschwertes) Aufwachsen in Deutschland2.4 Delinquenz und überstilisierte Männlichkeit als Ausdrucksformen abweichenden Verhaltens2.4.1 Kriminelle Karrieren in den Interviews2.4.2 Hintergründe von Delinquenz2.4.3 Die antisoziale Tendenz 2.4.4 Antisoziale Tendenz und überstilisierte Männlichkeit als Antwort auf gesellschaftliche Marginalisierung2.5 Zusammenfassung3 Vorannahmen zum Zugang zu »Identität«3.1 Identität - Versuch einer Begriffsklärung3.2 Perspektiverweiterung - Identität und psychoanalytisch inspiriertes Denken 3.3 Kollektive Identität 3.4 Zusammenfassung 4 Forschungsmethodologische und -methodische Überlegungen4.1 Wahl des Forschungsansatzes4.2 Methodologische Ebene4.2.1 Grounded Theory Methodologie (GTM)4.2.2 Reflexive GTM 4.3 Methodische Ebene 4.3.1 Quasi-narrative Interviews4.3.2 Erweiterte Interviewformen - Primat der Gegenstandsangemessenheit4.3.3 Qualitative Sozialforschung im Strafvollzug4.3.4 Erweiterte Methoden4.3.5 Arbeit in Forschungswerkstätten - Ethnopsychoanalytische Deutungswerkstatt4.4 Zusammenfassung5 Darstellung und Auswertung der UntersuchungsergebnisseTeil I: Individuelle Annäherungen an die Zielgruppe5.1 Kurzporträts der befragten Jugendlichen5.1.1 Übersicht5.1.2 Xhemajl5.1.3 Veton 5.1.4 Jetmir 5.1.5 Armend5.1.6 Rinor 5.1.7 Skender5.1.8 Ilir 5.1.9 Sinan 5.1.10 Refki5.1.11 Fatmir5.2 Exemplarisch - Drei ausführliche Fallanalysen5.2.1 Einführung5.2.2 Xhemajl5.2.3 Veton5.2.4 Ilir5.2.5 ZusammenfassungTeil II: »Wir scheißegal. Ab nach Kosovo!« - Vergleichende Auswertungen5.3 (Aufenthaltsrechtlich bedingte) Ausgangslagen der Jugendlichen5.3.1 »Angst und so« - Der Kosovo-Krieg im Erleben der Jugendlichen5.3.2 »Du weißt nie Bescheid, wann Polizei kommt und sagt, du wirst da abgeschoben« - Chronifizierte Vorläufigkeit als Lebenslage5.3.3 »Dann hab ich halt auch mein Aufenthalt kaputt gemacht« - Gefährdung des Aufenthaltstitels durch Delinquenz5.3.4 »Dumusst irgendwo anders hin,weilwir können dich hier nich ertragen« - Bleiberecht und Nützlichkeitsprinzip5.4 »Ja. Also so ich bin so einer [...]« - Identitäre Selbstverortungen5.4.1 Selbstthematisierungen, Teilidentitäten und Wertorientierungen5.4.2 Verortungen in den Sozialbezügen5.4.3 »Kosovo isch gut für Urlaub, aber Deutschland is schon beste« - Das Kosovo-Bild der Befragten 5.4.4 »Meine Stadt bleibt meine Stadt« - Verwurzelung in Deutschland5.4.5 »Ein ganz normales Leben wie die anderen« - Zukunftswünsche 5.5 Das Damoklesschwert Abschiebung5.5.1 »Hier wurden auch voll viele abgeschoben [...] des macht einen auch fertig auch psychisch« - Haft als Katalysator der Angst vor Abschiebung5.5.2 »Wenns an den Tag so heißt, dass ich abgeschoben werde [...]« - Drohende Abschiebung als »sozialen Tod« erleben5.5.3 Wie entschärft man eine Bombe? - Copingstrategien5.6 Zusammenfassung6 Befunde und Folgerungen aus der Arbeit6.1 Rückblick und Zusammenfassung der Ergebnisse6.2 Ausblick und Desiderata7 Literatur 7.1 Printquellen7.2 Websites7.3 Audio- und Videoquellen7.4 Gesetzestexte, Abkommen und Gerichtsentscheide8 Anhang8.1 Transkriptionsregeln8.2 Abbildungsverzeichnis8.3 Tabellenverzeichnis »Das Buch widmet sich in engagierter Weise einem wichtigen aktuellen Thema. Es ist sehr gut lesbar, es hat den berühmten roten Faden und verliert sich nicht in einer Materie, die ganz schnell sehr breit werden kann, sondern bleibt bei seinem Fokus. Fazit: sehr lesenswert.« Sabrina Hoops, Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe 2/2018

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