Verstehen und Begreifen in der Psychoanalyse : Erkundungen zu Alfred Lorenzer (Bibliothek der Psychoanalyse)

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Verstehen und Begreifen in der Psychoanalyse : Erkundungen zu Alfred Lorenzer (Bibliothek der Psychoanalyse)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783837925234

Description

Seit den 1990er Jahren erfährt die Psychoanalyse aufgrund der Professionalisierung der Psychotherapie eine immer stärker werdende Reduzierung auf die Psychotechnik. Alfred Lorenzer gehörte zu den Analytikern der Nachkriegszeit, die nach Lösungen für das »szientistische Selbstmissverständnis« der Psychoanalyse suchten. Geprägt von der Diskussion über den wissenschaftlichen Stellenwert der Psychoanalyse versuchte er die Rolle der Psychoanalyse in der Gesellschaft und deren Verhältnis zur Soziologie neu zu überdenken. Seit den 1990er Jahren erfährt die Psychoanalyse aufgrund der Professionalisierung der Psychotherapie eine immer stärker werdende Reduzierung auf die Psychotechnik. Die praktisch-theoretische Dialektik, aus der die Psychoanalyse Freuds entstand, wird dadurch aufs Empfindlichste gestört.Alfred Lorenzer gehörte zu den Analytikern der Nachkriegszeit, die nach Lösungen für das von Habermas postulierte »szientistische Selbstmissverständnis« der Psychoanalyse suchten. Geprägt von der Diskussion über den wissenschaftlichen Stellenwert der Psychoanalyse versuchte er die Rolle der Psychoanalyse in der Gesellschaft und ihr Verhältnis zur Soziologie neu zu überdenken. Die Beiträger widmen sich den verschiedenen Aspekten von Lorenzers Ansätzen, entwickeln diese weiter und zeigen neue zeitgemäße Perspektiven auf.Mit Beiträgen von Helmut Dahmer, Sebastian Hartmann, Hans-Dieter König, Alfred Lorenzer, Bernd Nissen, Gunzelin Schmid Noerr, Thierry Simonelli, Hans-Volker Werthmann und Siegfried Zepf InhaltVorwortThierry SimonelliAlfred Lorenzer - Erinnerungen Siegfried Zepf»Der Vater hat den Krieg verloren, und der Onkel hat ihn gewonnen« Meine Lehranalyse bei Alfred LorenzerHans-Volker WerthmannDas neue Interesse an der PsychoanalyseHelmut DahmerUber Verstehen und Begreifen in der Psychoanalyse Eine Diskussion mit Alfred LorenzerAlfred Lorenzer, Sebastian Hartmann & Siegfried ZepfSprache, Subjekt und Gesellschaft bei Lacan und Lorenzer Thierry SimonelliSymbolik des latenten Sinns Zur psychoanalytischen Symboltheorie nach LorenzerGunzelin Schmid NoerrSprache und Unbewusstes Ein Vergleich von Freud und Lorenzer und ein erganzender KommentarSiegfried ZepfZur Komplexitat der Szene Bernd NissenLiebe, Tod und Sexualitat Tiefenhermeneutische Rekonstruktion einer Langzeittherapie, ihre psychoanalytische und kulturanalytische BedeutungHans-Dieter KonigIn memoriam Alfred Lorenzer Helmut DahmerAutorinnen und Autoren Dr. med. Siegfried Zepf ist Arzt für Innere Medizin, Professor für Psychotherapie, Lehranalytiker der DGPT, Direktor des Instituts für klinische Psychotherapie der Universitätsklinik des Saarlandes, Homburg (Saar). »Simonellis und Zepfs 'Verstehen und Begreifen' bietet über die Erinnerung an einen profilierten Wissenschaftler und eine eindrucksvolle Persönlichkeit hinaus einen lohnenden und klärenden Rückblick auf einen Theoriediskurs, der dazu anregt, sowohl die damaligen Fragestellungen als auch die damals gewonnenen Erkenntnisse in die aktuelle Debatte über Praxis, Methode und Theorie der Psychoanalyse einzubeziehen und produktiv zu nutzen. Lorenzers originelle Konzeptionen - so zeigt sich bei der Lektüre der so verschieden akzentuierten Beiträge - liefern hierzu auch heute noch inspirierende Anregungen.« Achim Würker, Freiburger literaturpsychologische Gespräche, Jahrbuch für Literatur und Psychoanalyse 36 »So wird einmal mehr das in allen Beiträgen explizierte Anliegen Lorenzers deutlich, eine Analyse derjenigen gesellschaftlichen Kräfte und Verhältnisse zu ermögliche und zu vollziehen, als deren 'Ensemble' individuelle Struktur seiner Auffassung nach einzig zu denken ist.« Timo Storck, texte. psychoanalyse. ästhetik. kulturkritik. 2/16 »In den letzten Jahren hat Alfred Lorenzers Schaffen eine zunehmende Beachtung erfahren, die in Anbetracht der Entwicklungen der Psychoanalyse als Therapieform kaum überraschend erscheint und nicht nur in der Beharrlichkeit seiner Schüler und akademischen Weggefahrten begründet liegt.« Anas Nashef, Schweizer Archiv für Neurologie und Psychiatrie Nr. 7/2016

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