Die Beziehung zwischen Text und Leser : Grundlagen und Methodik psychoanalytischen Lesens. Mit einer Lektüre von Flauberts Éducation sentimentale (Forschung Psychosozial)

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Die Beziehung zwischen Text und Leser : Grundlagen und Methodik psychoanalytischen Lesens. Mit einer Lektüre von Flauberts Éducation sentimentale (Forschung Psychosozial)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783837923476

Description

Der Autor stellt klassische und neuere Ansätze psychoanalytischer Ästhetik dar und diskutiert ihre Möglichkeiten und Probleme. Davon ausgehend entwirft er die Methodik eines genuin psychoanalytischen Lesens, die die unbewusste Dimension in der Beziehung zwischen Text und Leser in den Blick nimmt - und dabei auch Widerstand und Abwehr als substantielle Momente ästhetischer Erfahrung berücksichtigt. Die vielgestaltigen Ansätze psychoanalytischer Ästhetik seit Freud wurden mit Neugier und Interesse aufgenommen, aber stets auch leidenschaftlich abgelehnt und vernichtend kritisiert. Der Autor stellt klassische und neuere Theorien systematisch dar und diskutiert ihre Möglichkeiten und Probleme. Auf dieser Grundlage wird die Methodik eines genuin psychoanalytischen Lesens entwickelt. Diese nimmt mit der unbewussten Dimension in der Beziehung zwischen Text und Leser auch Widerstand und Abwehr als substantielle Momente ästhetischer Erfahrung in den Blick. Praktisch erprobt wird dieses Interpretationsverfahren in einer eingehenden Lektüre von Gustave Flauberts Erziehung der Gefühle - einem Text, der sein »fast unsichtbares Thema«, prototypisch für den modernen Roman, unter der Hand direkt im Leser gestaltet. InhaltEinleitungI. ZugängeMöglichkeiten und Probleme der psychoanalytischen Ästhetik seit FreudFreuds ProblembewußtseinDas Verhältnis Psychoanalyse - Kunst: »Anwendung« oder »Grundlage der Erkenntnisbildung«?Der Beginn psychoanalytischer Literaturinterpretation: WirkungsanalyseEin weiterer Weg: AutorenbiographieKritik an der psychoanalytischen Literaturwissenschaft: »Biographismus« und »Reduktionismus«Untersuchungseinheit Autor - Werk - Rezipient: Kunst als dynamischer (Kommunikations-)Prozeß»Tod des Autors«? Nabokovs Pale Fire und die Not des Interpreten... und »Rückkehr des Autors«II. Traum-AnalogieVom Modell des Traums zur Analyse der ästhetischen Form1. Grundlagen: Systematik der frühen psychoanalytischen ÄsthetikTraum und TraumdeutungDie Analogie Traum - KunstwerkPhantasieWeitere Vervollständigung der psychogenetischen Reihe: Tagtraum und »gemeinsamer Tagtraum«»Wortgewordene Aktion«: Der Witz als Modell für den literarischen Kommunikationsprozeß2. Kritik der Traum-Analogie: Zentrale Probleme und Wege zu ihrer LösungZum logischen Status der psychoanalytischen AnalogiebildungFiktion und Realität, Phantasie und Unbewußtes - und das »neue Lesen«Manifest - latentManifest - latent? Transformationen des Sinns im Prozeß ästhetischer Erfahrung am Beispiel von Becketts RomantrilogieDeutung in absentiaSymbolisierungÜberdeterminierung - Überdeutung»Deutung« - »Konstruktion«3. Anhaltspunkte: Auf dem Weg zur Analyse der ästhetischen Form»Erste Einsicht«Einige Überlegungen zum »Rätsel« des Verhältnisses von Form und InhaltPsychoanalytische Formanalyse: Impulse aus der TraumdeutungPsychoanalytische Formanalyse: Impulse aus der Ich- und Selbst-Psychologie4. Ausblick: Vom Objekt zur Beziehung: Die »Kopernikanische Wende« in der PsychoanalyseIII. GegenübertragungsanalyseGrundlagen und Methodik neuerer psychoanalytischer Ästhetik1. MethodeGegenstands- und VerfahrensproblematikenGegenstands- und Verfahrensbestimmungen»Hermeneutik der Erfahrung«: Bestimmung des Gegenstandes der Wirkungsästhetik»Zusammenspiel«: Bestimmung des Gegenstandes der Psychoanalyse und psychoanalytischen ÄsthetikGleicher Gegenstand - unterschiedliche VerfahrenVerfahren: Was ist und wozu dient Gegenübertragungsanalyse?Gegenübertragungsanalyse in der Interpretationspraxis2. »Durchbruch«: Zwei Einwände, eine Entgegnung3. Widerstand und Abwehr in ästhetischer KommunikationVerdrängungVerleugnung, VerneinungVerschiebungVermeidungIsolierungReaktionsbildungIntellektualisierungRationalisierungIdentifizierung, IntrojektionRegressionProjektion, projektive IdentifikationOmnipotente Kontrolle des ObjektsIdentifizierung mit dem AngreiferAutoaggressionVerkehrung ins Gegenteil, Wendung gegen die eigene PersonAffektualisierungSpaltungUngeschehenmachenIdealisierungEntwertungSublimierungSomatisierung, KonversionAffektabwehrÜbertragung, Widerstand, Abwehr - und ihre Deutung4. Lektüre als ZumutungIV. LektüreFlauberts Éducation sentimentaleDas Scheitern des Anti-Helden und das Scheitern des Lesers1. Das erste Kapitel der Éducation sentimentale als Histoire d'un jeune homme in nuce»Impressionistischer Subjektivismus« und die Frage nach der PerspektiveM. Arnoux»L'apparition«: Mme. ArnouxDie Fahrt nach Hause (1)Die 'Freude-Angst-Leerstelle': »Unmittelbares Zusammenspiel« zwischen Text und Leser über Frédéric als PerspektivfigurDie Fahrt nach Hause (2)Ankunft in Nogent: Die Welt der Mutter und ihre Regeln2. Analyse des Beziehungsgefüges der Éducation sentimentale entlang von InteraktionskreisenBefindet sich Frédéric an einem »carrefour de quatre tentations féminines«?Der Interaktionskreis Frédéric - Louise - Père RoqueDer Interaktionskreis Frédéric - Mme. Dambreuse - M. DambreuseDer Interaktionskreis Frédéric - Rosanette - M. ArnouxFrédérics Liebe zu Mme. Arnoux: »élément ordonnateur« der Éducation sentimentale3. Der Interaktionskreis Frédéric - Mme. Arnoux - M. ArnouxEine Innovation - und »Angeloch hat ein faszinierendes Lehrbuch der Deutungslehre geschrieben, gleichzeitig ein Handbuch des gesamten Entwicklungsverlaufs der bisherigen Psychoanalyse, was deren Kompetenz in Sachen Literatur- und Kunstanalyse angeht.« Tilmann Moser, Ärzteblatt PP Oktober 2014 »Angelochs Studie, die eine über das Wesen des Kunstwerks aus Sicht der Psychoanalyse, über deren Methode der Kunsterfahrung und zugleich eine praktisch-interpretierende Studie ist, die einen originaren Beitrag zur Flaubertforschung liefert, hat ihre großte Starke darin, sich einer vereinfachenden Sicht zu verweigern und die Herangehensweise einer Wirkungsanalyse, der Beziehungsreflexion und der Widerstandsanalyse konsequent und differenziert zu verfolgen.« Timo Storck, Freiburger literaturpsychologische Gesprache, Bd. 34/2015

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