Unbewusstes (Analyse der Psyche und Psychotherapie)

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Unbewusstes (Analyse der Psyche und Psychotherapie)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783837920680

Description

Die Autoren zeichnen die Entwicklung des Begriffs des »Unbewussten« nach und unterscheiden dabei zwischen dem Unbewussten im Sinne einer Verdrängungsmaschine und dem Unbewussten, das den vielfachen Resonanzen in der Behandlungssituation Rechnung trägt. Ursprünglich als philosophische Problemstellung aufgekommen, erhob Freud das »Unbewusste« zum Zentralbegriff der Psychoanalyse. Die Autoren zeichnen die Entwicklung des Begriffs in seiner ganzen Vielfalt nach und unterscheiden dabei zwischen einem vertikalen und horizontalen Modell des Unbewussten. Während das vertikale Unbewusste gleich einer Verdrängungsmaschine arbeitet, entspricht das horizontale einem Resonanzraum. Nach der Leitvorstellung psychoanalytischer und tiefenpsychologischer Therapien bedarf es einer Bearbeitung der vertikalen Ebene in Form der Bewusstmachung des Unbewussten mit der Zielsetzung, dass das Ich wieder »Herr im eigenen Haus« wird. Demgegenüber trägt das horizontale Modell den vielfachen Resonanzen in der Behandlungssituation Rechnung, die entsprechend Freuds Diktum »Unbewusstes versteht Unbewusstes« für die therapeutische Beziehungsgestaltung von größter Bedeutung sind. Um das Konzept in all seiner Komplexität zu begreifen, kann man sich nicht für eines dieser Modelle entscheiden; vielmehr, so die Autoren, müssen beide in ihrem Zusammenspiel berücksichtigt werden. Dies birgt ein neues Verständnis des Verhältnisses von psychoanalytischer Theorie und Praxis. InhaltVorwortEinleitungDer Metaphernreichtum des Unbewussten - PerspektivitätVorgeschichte der SeelenlehrenDas »vertikale« Unbewusste - Schichtmodelle von Verdrängung und RepressionDrei philosophische Kontroversen über Bewusstsein und Unbewusstes Leibniz versus Descartes - Die Anfänge einer bis heute dauernden ProblemgeschichteRomantik versus Aufklärung - Von der »Lebenskraft« zum vitalen Unbewussten»Wille« versus »Intellekt« - Die Wende zum TriebunbewusstenErste Annäherungen an das psychisch Unbewusste - »Verdrängung«Verdrängung und »Wahnsinn« bei SchopenhauerVerdrängung in Nietzsches »entlarvender Psychologie«Verdrängung in der Herbartianischen PsychologieDie Kontroverse zwischen Bewusstseinspsychologie und PsychoanalyseFreuds Konzeptualisierung eines Verdrängungs- und TriebunbewusstenDer Stellenwert von Freuds TraumdeutungVon der Verdrängung zum dynamischen UnbewusstenDie Topografie der VerdrängungVerdrängung und Trieb im InstanzenmodellKonzeptionelle Mehrdeutigkeit des Unbewussten in tiefenpsychologischen Schulen Kompensation versus Verdrängung - Adlers Aufklärung über unbewusste MachttendenzenJungs Hinwendung zum kollektiven UnbewusstenDas Unbewusste in der postfreudianischen Psychoanalyse Die horizontale ErgänzungDas horizontale Unbewusste - Ein System sozialer ResonanzenEine Zwei-Personen-Psychologie Unbewusstes versteht Unbewusstes - ResonanzphänomeneDuale KodierungSoziale Resonanz ist lebensnotwendigKategorisierung versus Offenheit in der Psychotherapie Die doppelte Verortung von Tiefe Die Entdeckung der Spiegelneuronen Das Verstehen von IntentionalitätRelationale Psychophysiologie Die Verbindung von vertikaler und horizontaler DimensionEmotionale PositionenDas »Nebeneinander im Kino«Eine Schwierigkeit: Das Scannen des GegenübersTherapeutische Dialoge - SchlussbemerkungLiteratur Günter Gödde (Dr. phil.) ist Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis und Dozent, Supervisor sowie Lehrtherapeut an der Berliner Akademie für Psychotherapie. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Geschichte der Psychoanalyse, Verhältnis von Psychoanalyse und Philosophie sowie von Therapeutik und Lebenskunst. Dipl.-Psych., Dr. phil. Michael B. Buchholz ist apl. Professor der Universität Göttingen mit privater psychoanalytischer Praxis. Forschungschwerpunkte: Qualitative Forschung in der Psychotherapie, Metaphernanalyse, Familientherapie und Probleme der psychoanalytischen Profession. Zahlreiche Fach-Veröffentlichungen. »Die beiden Autoren zeichnen in ihrem neuen Buch zunächst den geistesgeschichtlichen Weg nach, den der Begriff des Unbewussten über Denker wie Leibniz, Kant, Fechner, Herbart, Helmholtz, Wundt, Goethe, Carus, Schopenhauer, Nietzsche, Eduard von Hartmann, Lipps bis hin zu Freuds Konzeption genommen hat. Wer in seiner Berufspraxis täglich mit dem Begriff des Unbewussten arbeitet, sollte meines Erachtens wissen, welcher geistigen Tradition Kind sie/er ist. Das Buch von Buchholz und Gödde ermöglicht hier einen anregenden und kurzweiligen Einstieg.« Udo Boessmann, Psychoanalyse - Texte zur Sozialforschung 18 (1/2014) »Günter Gödde und Michael B. Buchholz wissen gekonnt über das Unbewusste zu berichten. Sie hantieren ungeheuer kenntnisreich, aber dennoch leichtfüßig mit dem Begriff des Unbewussten und den beiden Perspektiven, aus denen sie es betrachten, ohne den Text mit Details zu überladen.« Dr. Andreas G. Franke auf www.socialnet.de am 13. September 2011

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