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Description
Migrationskontrollen und ihre Folgen: wie Maßnahmen zur sozialen Sicherung gleichzeitig als Instrumente der Migrationssteuerung wirken.
Wie sind Sozialpolitik und Migrationskontrolle verknüpft? Wie schränkt die Sozialpolitik Rechte von migrantischen Gruppen ein? Wo und wie zeigen sich solche Praktiken? Anhand von Fallstudien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen die Beiträger*innen, wie Maßnahmen zur sozialen Sicherung gleichzeitig als Instrumente der Migrationssteuerung wirken und welche Folgen dies - gewollt oder ungewollt - für Migrant*innen hat. Sie bieten eine kritische Analyse der Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umgang mit Migrationskontrolle und Sozialpolitik in drei Ländern und liefern für Studierende, zivilgesellschaftliche Initiativen und weitere Forschende Denkanstöße für eine gerechte und inklusive Sozialpolitik.
Lisa Marie Borrelli (Dr. rer. soc.) ist Professorin für Sozialpolitik am Institut für Soziale Arbeit der HES-SO Valais/Wallis. Als promovierte Soziologin und habilitierte Kulturanthropologin interessieren sie Themen wie Rechtssoziologie und Staatsanthropologie an der Schnittstelle zu Street-Level Bureaucracy, Migration und Gewalt, welche sie durch qualitative Studien beforscht. Ihr Fokus liegt dabei auf Europa.
Stefanie Kurt (Dr. iur.) ist ordentliche Professorin am Institut für Soziale Arbeit der HES-SO Valais/Wallis. Die Rechtswissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Migration, Integration, Religion und Menschenrechte befasst sich in ihrer Forschung mit den Schnittstellen zwischen Recht, Sozialarbeit und Sozialpolitik, wobei der Schwerpunkt auf Migration, Staatsbürgerschaft, Integrationspolitik und Grundrechten in der Schweiz und in Europa liegt.
Nora Ratzmann (Dr.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) und leitet seit Juli 2022 verschiedene Forschungsprojekte zu Fragen von Ankommen und Integration in Deutschland, u.a. aus der Perspektive Geflüchteter aus der Ukraine, sowie der aufnehmenden Kommunen, Schwerpunkt ihrer Arbeit sind dabei die Aushaldungsprozesse von Migrant*innen und ihren Bedarfen mit staatlichen Institutionen, und Fragen der externen wie internen Migrationskontrolle.



